US-Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 3,4 Prozent und übertrifft Prognosen
Das reale Bruttoinlandsprodukt der USA ist im dritten Quartal 2026 um 3,4 Prozent gewachsen und hat damit die Konsensprognose der Ökonomen von 3,1 Prozent übertroffen sowie gegenüber dem Wachstum von 2,2 Prozent im zweiten Quartal beschleunigt, teilte das US-Handelsministerium mit.
Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal 2026 stärker gewachsen als erwartet: Das reale Bruttoinlandsprodukt legte laut den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des US-Handelsministeriums um 3,4 Prozent zu. Im zweiten Quartal hatte das Wachstum bei 2,2 Prozent gelegen, was einer Beschleunigung um 1,2 Prozentpunkte entspricht. Ökonomen hatten im Konsens ein Plus von 3,1 Prozent vorausgesagt, womit das tatsächliche Ergebnis 0,3 Prozentpunkte über den Erwartungen lag.
Das Handelsministerium nannte drei Haupttreiber für das Wachstum: höhere Investitionen, einen stärkeren Konsum der privaten Haushalte und gestiegene Staatsausgaben. Alle drei Faktoren trugen zum Anstieg des realen BIP bei, das den Wert der in der Wirtschaft produzierten Güter und Dienstleistungen unter Berücksichtigung von Preisänderungen misst. Ein Rückgang der Exporte dämpfte diese Zugewinne jedoch teilweise und schmälerte den positiven Beitrag der Inlandsnachfrage und der Investitionen etwas.
Trotz der Bremswirkung durch die schwächeren Exporte stellte das Gesamtergebnis eine klare Beschleunigung gegenüber dem Vorquartal dar und übertraf die Erwartungen der Analysten. Die Daten liefern ein aktualisiertes Bild der wirtschaftlichen Aktivität in den USA im Zeitraum Juli bis September und werden von Investoren und politischen Entscheidungsträgern bei der Bewertung der aktuellen Wirtschaftslage berücksichtigt.
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