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Gesundheit · 4. November 2026 · statnews.com

Studien wecken Sicherheitsbedenken zur Technik der „Drei-Eltern-Befruchtung“ zur Vorbeugung von Mitochondrienerkrankungen

Von KI aus dem Bericht von statnews.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Neue klinische Daten aus Großbritannien und einer ukrainischen Klinik lassen Wissenschaftler und Ethiker daran zweifeln, ob die mitochondriale Ersatztherapie sicher genug ist, um vererbte Krankheiten zu verhindern; einige Forscher fordern, sie zunächst nur in streng kontrollierten Fruchtbarkeitsstudien zu testen.

Eine Technik, die als „Drei-Eltern-Befruchtung“ bekannt ist und offiziell mitochondriale Ersatztechniken (MRT) genannt wird, wurde entwickelt, um zu verhindern, dass Mütter tödliche Mitochondrienerkrankungen an ihre Kinder weitergeben. Dabei werden die Gene von Mutter und Vater mit gesunden Mitochondrien aus einer Spenderzelle kombiniert. Im vergangenen Jahr gaben britische Forscher bekannt, dass durch dieses Verfahren an der Universität Newcastle – der einzigen in Großbritannien zur Durchführung von MRT zugelassenen Klinik – acht gesunde Babys geboren worden seien. Doch dieselben Daten offenbarten ein beunruhigendes Phänomen namens „Reversion“ – bei dem die ursprünglichen mutierten Mitochondrien der Mutter beginnen, die gesunden Spendermitochondrien zu verdrängen – mit Raten von 5 bis 16 Prozent bei drei der acht Säuglinge.

Unabhängig davon fand die Nadiya-Klinik in der Ukraine bei zwei von sechs getesteten Kindern eine Reversion, wobei die Werte in einem Fall bis zu 72 Prozent erreichten. Frühere Arbeiten von Shoukhrat Mitalipov an der Oregon Health and Science University hatten die Reversion erstmals in einer Studie von 2016 beschrieben und schätzten, dass sie in etwa 15 Prozent der Fälle auftritt. Eine klinische Studie aus Griechenland von 2023 mit 25 Frauen bestätigte zudem, dass dies auch außerhalb des Labors geschehen kann.

Die Ergebnisse haben eine ethische Debatte ausgelöst. Jacques Cohen, ein Embryologe aus New York, fordert ein Moratorium für den Einsatz von MRT zur Vorbeugung von Mitochondrienerkrankungen, bis die Reversion besser verstanden ist. Der Bioethiker Guido Pennings von der Universität Gent argumentiert, MRT solle nur in streng kontrollierten Studien für unfruchtbare Paare weiterentwickelt werden. Australien, das zweite Land, das MRT legalisiert hat, bereitet ein eigenes nationales Programm vor, während MRT in den USA aufgrund eines Kongressverbots von 2015 weiterhin untersagt ist. Forscher in den Niederlanden haben einen stufenweisen Ansatz vorgeschlagen, um die Technik vor einem breiteren klinischen Einsatz gründlicher zu untersuchen.

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