Persook
Kultur · 1. November 2026 · yahoo.com

Oscars werden menschliche Arbeit immer würdigen, während KI sich in der Filmbranche ausbreitet, erklärt die Academy in Tokio

Von KI aus dem Bericht von yahoo.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Academy-Präsidentin Lynette Howell Taylor bekräftigte beim Tokyo International Film Festival, dass die Oscars stets von Menschen getriebene Kreativität auszeichnen werden, während bereits seit den 99. Oscars Regeln gelten, nach denen nicht-englischsprachige Filme durch Siege bei sechs großen Festivals für die Kategorie „Bester internationaler Film“ qualifizieren können.

Die Präsidentin der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Lynette Howell Taylor, und CEO Bill Kramer nehmen am Tokyo International Film Festival teil, wo Howell Taylor beim Thema künstliche Intelligenz eine klare Linie zog: Die Academy werde stets menschliche Arbeit in den Vordergrund stellen. „Was für die Academy immer gelten wird, ist, dass wir menschliche Exzellenz, von Menschen getriebene Arbeitsabläufe auszeichnen“, sagte sie und fügte hinzu, dass KI seit etwa einem Jahrzehnt in Postproduktion und visuelle Effekte integriert sei. Die Academy tagt regelmäßig, um die Auswirkungen von KI auf die Zulassungsregeln zu besprechen, und hat Bedenken hinsichtlich Urheberrecht, Transparenz und Offenlegung geäußert.

In der Kategorie „Bester internationaler Film“ erlauben Regeln, die zu den 99. Oscars eingeführt wurden, bereits, dass ein nicht-englischsprachiger Film qualifiziert, ohne der offizielle Beitrag seines Landes zu sein, sofern er den Hauptpreis eines von sechs großen Festivals gewinnt: den Goldenen Bären in Berlin, den Busan-Preis für den besten Film, die Goldene Palme in Cannes, den World Cinema Grand Jury Prize in Sundance, den Platform Award in Toronto und den Goldenen Löwen in Venedig. Meredith Shea, Chief Membership, Impact and Industry Officer, sagte, das International Feature Executive Committee werde diese Regeln jedes Jahr überprüfen. Der Zulassungsweg geriet in den Fokus, nachdem Regisseur Andrei Swjaginzew mit seinem Film „Minotaur“ die Qualifikation knapp verfehlt hätte, da er in Cannes den Grand Prix und nicht die Goldene Palme gewann – bevor Frankreich den Film als seinen offiziellen Beitrag auswählte.

Kramer wies darauf hin, dass die Mitgliedschaft der Academy inzwischen zu 25 Prozent aus Nicht-US-Amerikanern bestehe und dass die Planung für die Zeremonie 2029 – die erste, die auf YouTube übertragen wird – bereits laufe. Diese könnte potenziell 2,5 Milliarden Zuschauer in mehr als 30 Sprachen erreichen.

Ganze Meldung ansehen Original lesen

Mehr aus dieser Ausgabe