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Wirtschaft · 21. Oktober 2026 · spiketoday.com

UK-Inflationsdaten für September 2026 veröffentlicht – steigende Energiekosten belasten

Das britische Statistikamt ONS veröffentlichte am 21. Oktober die Verbraucherpreisdaten für September 2026; Prognosen gehen von einem Anstieg der Rate auf rund 3,4 % aus, nach 3,1 % im August, getrieben von hohen Energiepreisen im Zusammenhang mit dem andauernden Konflikt im Nahen Osten.

Das Office for National Statistics (ONS) veröffentlichte am Mittwoch, dem 21. Oktober, um 7:00 Uhr Londoner Zeit die Daten zum Verbraucherpreisindex (CPI) für September 2026 im Vereinigten Königreich.

Die Veröffentlichung wurde mit Spannung erwartet: Die Inflationsrate war im August bereits auf 3,1 % gestiegen, nach 2,9 % im Juli. Analysten und Prognosemärkte rechneten für September mit einem weiteren Anstieg auf rund 3,4 %, angetrieben von anhaltend hohen Öl- und Energiepreisen, die Ökonomen teilweise auf den andauernden Iran-Konflikt zurückführen.

Der CPIH – das breitere Maß, das auch die Wohnkosten von Eigenheimbesitzern einschließt – hatte im August bei 3,3 % gelegen.

Die Zahlen erscheinen in einem schwierigen Umfeld für die britische Wirtschaftspolitik: Der Einlagesatz der Bank of England liegt derzeit bei 2,50 %, nach einer Anhebung um 25 Basispunkte im September. Ein stärker als erwarteter Anstieg droht die Inflation weiter über das 2-%-Ziel der Notenbank zu treiben und würde den geldpolitischen Kurs zusätzlich erschweren.

Arbeitsmarktdaten, die Anfang der Woche veröffentlicht wurden, zeigten, dass die Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich auf 4,7 % fiel, während die Beschäftigtenzahl in der Lohn- und Gehaltsliste um 13.000 Stellen stieg – was die Lage für den Geldpolitischen Ausschuss (MPC) zusätzlich verkompliziert.

Das Pfund Sterling bewegte sich vor der Veröffentlichung bei rund 1,38 gegenüber dem US-Dollar, wobei Händler genau auf eine mögliche positive Überraschung achteten.

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