Viruswelle trifft Berlin, Hausärzte überlastet
Eine Welle von Atemwegsinfektionen überlastet Berliner Hausarztpraxen, Patienten stehen bis auf die Straße Schlange, warnt eine Hausärztin.
Berliner Hausarztpraxen melden für diesen Oktober einen deutlichen Anstieg von Atemwegsinfektionen, die Wartezimmer sind bis auf den Bürgersteig überfüllt. In einem am 17. Oktober 2026 veröffentlichten Interview mit dem Tagesspiegel schildert eine Hausärztin, wie sich Patienten vor ihrer Berliner Praxis bis auf die Straße anstellen, und appelliert an die Bevölkerung, die Praxen zu entlasten: nur bei wirklichem Bedarf vorbeikommen, für einfache Krankschreibungen die telefonische Krankschreibung nutzen, bei Husten eine Maske tragen und den Impfschutz gegen Grippe und Covid-19 auffrischen.
Die Ärztin berichtet, das Personal arbeite volle Terminbücher ab und versorge zusätzlich Patienten ohne Termin mit Fieber, Halsschmerzen und den ersten Grippefällen der Wintersaison. Der Bericht fügt sich in einen bundesweiten Trend früh einsetzender Atemwegserkrankungen in dieser Saison ein und in die Berliner Debatte darüber, Maskenempfehlungen für öffentliche Räume wieder einzuführen. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind bislang nicht kritisch überlastet, doch Hausärzte bitten die Berlinerinnen und Berliner, gefährdete Nachbarn zu schützen und krank nicht zur Arbeit zu gehen.
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