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London · 20. Oktober 2026 · timeout.com

Londons Bus- und Straßenbahntarife steigen erstmals seit über drei Jahren

Transport for London (TfL) hat angekündigt, dass die Bus- und Straßenbahntarife im November 2026 steigen werden – damit endet ein Preisstopp, den Bürgermeister Sadiq Khan seit März 2023 sieben Mal verlängert hat; ein einfacher Erwachsenenfahrschein wird um 10 Pence auf 1,85 £ teurer.

Die Bus- und Straßenbahntarife in London steigen im November 2026 erstmals seit dreieinhalb Jahren, wie Transport for London (TfL) am 16. Oktober bestätigte. Ein einfacher Erwachsenenfahrschein wird um 10 Pence auf 1,85 £ teurer, die tägliche Preisobergrenze für Busse und Straßenbahnen steigt von 5,25 £ auf 5,55 £, und Inhaber von Ermäßigungskarten, die kontaktlos oder mit der Oyster-Card zahlen, müssen pro Fahrt 5 Pence mehr zahlen.

Die Erhöhung beendet einen beispiellosen Preisstopp, den Bürgermeister Sadiq Khan seit März 2023 sieben Mal in Folge verlängert hat, wobei er jedes Mal Mittel der Stadtverwaltung (City Hall) einsetzte, um die Differenz zu subventionieren. Die jüngste Verlängerung erfolgte erst im Juli 2026, als der Preisstopp bis in den Herbst hinein verlängert wurde.

TfL informierte die Fahrgäste rund sechs Wochen im Voraus. Die neuen Tarife treten an einem noch nicht festgelegten Termin im November in Kraft. In absoluten Zahlen ist die Erhöhung moderat, markiert aber symbolisch das Ende eines der sichtbarsten Versprechen Khans zur Bekämpfung der Lebenshaltungskosten.

Die Reaktionen von Fahrgästen und Interessenverbänden konzentrierten sich auf die kumulierten Belastungen durch die steigenden Lebenshaltungskosten. Die Geschichte gehörte in der Woche vom 16. bis 20. Oktober zu den meistgelesenen Nachrichtenbeiträgen von Time Out London, was auf ein starkes Leserinteresse an Änderungen der Fahrpreise im Nahverkehr hinweist.

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