Zahl der Todesopfer nach Huthi-Raketenangriff auf jemenitisches Militärlager steigt auf 73
Ein Angriff der Huthi-Rebellen mit ballistischen Raketen auf ein Ausbildungslager der Regierung in der jemenitischen Provinz Shabwa tötete mindestens 73 Rekruten und verletzte mehr als 200 – der schwerste Einzelvorfall seit dem erneuten Ausbruch des Bürgerkriegs.
Die Zahl der Todesopfer eines Huthi-Raketenangriffs (Ansarollah) auf das Ausbildungszentrum „Märtyrer Ahmed al-Sulaimani“ im Militärlager al-Alam in der Provinz Shabwa im Süden Jemens stieg bis zum 20./21. Oktober 2026 auf mindestens 73. Weitere 14 Menschen werden vermisst, mehr als 200 wurden verletzt.
Der Angriff am 19. Oktober richtete sich gegen einen Appellplatz, auf dem junge Rekruten der Schnellen Eingreiftruppe zu Beginn einer Übung angetreten waren; drei ballistische Raketen schlugen in rascher Folge ein. Jemenitische Regierungsvertreter erklärten, die meisten Opfer seien neu eingezogene Soldaten gewesen.
Es ist der schwerste Einzelvorfall, seit die Huthis im September Gebiete entlang der Rotmeerküste von Regierungstruppen erobert hatten, was nach einer Phase relativer Ruhe schwere Kämpfe neu entfachte. Die Eskalation erfolgt vor dem Hintergrund verstärkter Huthi-Operationen, einschließlich jüngster Angriffe auf Handelsschiffe im Golf von Oman und in den Gewässern vor Katar.
Die international anerkannte Regierung Jemens verurteilte den Angriff und warnte, weitere Vorstöße der Huthis könnten die gesamte Region in den Konflikt hineinziehen.
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