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London · 23. Oktober 2026 · london.gov.uk

London Assembly warnt vor Notre-Dame-ähnlichem Brandrisiko für Londons historische Gebäude

Der Feuerausschuss der London Assembly warnte am 20. Oktober 2026, dass 2025 in London 823 Brandvorfälle in der Nähe von historischen Stätten verzeichnet wurden – 19 davon mit Verletzten – und forderte dringende Maßnahmen, um Brandschutzstandards mit dem Denkmalschutz in Einklang zu bringen.

Der Feuerausschuss der London Assembly trat am 21. Oktober 2026 zu einer Sondersitzung zusammen, um das Brandrisiko für Londons historische Gebäude zu erörtern. Anlass war ein Jahr, in dem 2025 in der britischen Hauptstadt 823 Brandvorfälle innerhalb von 15 Metern um oder in historischen Stätten auftraten, von denen 19 Verletzte zur Folge hatten.

Experten – darunter Brandschutzingenieure, Vertreter des National Trust und Verantwortliche historischer Stätten – legten Zeugenaussagen vor. Charlie Harris, National Fire Adviser von Historic England, bezeichnete Feuer als „das größte Einzelrisiko für unser kulturelles Erbe“.

Die Sitzung zog Vergleiche mit dem Brand der Kathedrale Notre-Dame in Paris 2019, der eindrücklich zeigte, wie unzureichend geschützt historische Bauwerke sein können. Zu den jüngsten Londoner Vorfällen, die in der Sitzung angesprochen wurden, zählten der Brand des Battersea Arts Centre 2015, ein Feuer in der St Mark's Church in St John's Wood 2023 und ein Brand im Somerset House 2024.

Ein zentraler Streitpunkt war die Herausforderung, moderne Brandbekämpfungssysteme in Gebäude nachzurüsten, deren historischer Charakter gesetzlich geschützt werden muss. Der Ausschuss soll dem Bürgermeister und der London Fire Brigade eine Reihe von Empfehlungen vorlegen.

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