Londoner Bus- und Straßenbahntarife steigen erstmals seit drei Jahren
Ab dem 1. November 2026 steigt der Einzelfahrpreis für Busse und Straßenbahnen in London um 10 Pence auf 1,85 Pfund, auch die Tagesobergrenze erhöht sich, wie Transport for London bestätigt.
Wie Time Out London berichtet, steigen die Fahrpreise für Busse und Straßenbahnen in London am 1. November 2026 – die erste Erhöhung seit drei Jahren, nachdem Bürgermeister Sadiq Khan seinen zuvor verhängten Preisstopp wegen der Lebenshaltungskostenkrise mehrfach verlängert hatte.
Der Einzelfahrpreis für Erwachsene bei Bus und Straßenbahn steigt um 10 Pence auf 1,85 Pfund; auch der „Hopper“-Tarif, der unbegrenzte Fahrten innerhalb einer Stunde erlaubt, liegt künftig bei 1,85 Pfund. Ermäßigte Fahrpreise mit Konzessionskarte steigen um 5 Pence, und die Tagesobergrenze für Bus und Straßenbahn klettert von 5,25 auf 5,55 Pfund.
Die U-Bahn-Tarife bleiben vorerst unverändert; Änderungen erfolgen üblicherweise erst bei der regulären Überprüfung im März. Transport for London (TfL) begründet die Erhöhung damit, dass sie notwendig sei, um die Busfinanzierung zu sichern, während die einkommensschwächsten Fahrgäste, die am stärksten auf Busse angewiesen sind, geschont werden sollen. Für Londoner, die sich an den langen Preisstopp gewöhnt hatten, bedeutet dies ab Anfang November jedoch einen spürbaren Aufschlag bei Pendelfahrten, dem Schulweg und Einkaufsfahrten.
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