Hacker, die LED-Werbetafeln in mehreren Ländern kaperten, nennen ihr Motiv
Von KI aus dem Bericht von worldofbuzz.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Eine Hackergruppe namens Leakers$ hat erklärt, warum sie in LED-Werbetafel-Netzwerke in Malaysia, Ägypten, China, Brasilien und weiteren Ländern eingedrungen ist: Sie wollten auf gravierende Sicherheitslücken hinweisen, da die Systeme ohne grundlegenden Schutz im Internet standen.
Am 29. Oktober 2026 erschienen explizite Videos auf einer großen elektronischen Werbetafel am 26.-Juli-Korridor in Gizeh, Ägypten – einer stark befahrenen Strecke mit Blick auf wichtige Verkehrsadern – sowie auf öffentlichen LED-Bildschirmen in Kluang im malaysischen Bundesstaat Johor und auf Anzeigetafeln in weiteren Ländern, darunter Brasilien und China. Die Videos verbreiteten sich rasant im Internet, worauf die ägyptischen Behörden Werbeanzeigen aussetzten und offizielle Ermittlungen einleiteten. Die Werbetafel in Gizeh wird von Arabian United betrieben, einem ägyptisch-saudischen Joint Venture aus United Media Services – einer Mediengruppe mit Verbindungen zum ägyptischen Allgemeinen Nachrichtendienst – und der an der saudischen Börse notierten Arabian Contracting Services Co.
Die hinter dem Vorfall stehende Hackergruppe, die über den Telegram-Kanal Leakers$ agiert, erklärte ihr Vorgehen anschließend gegenüber The Cairo Report. Ein Sprecher der Gruppe sagte, der Angriff habe eine echte Software-Schwachstelle in den Systemen ausgenutzt, die Inhalte an LED-Bildschirme übertragen, und kein Land sei gezielt angegriffen worden. Mithilfe automatisierter Scan-Tools habe die Gruppe binnen rund zwei Stunden weltweit Tausende ungeschützte kommerzielle Systeme ohne grundlegende Online-Sicherheit identifiziert.
Die Gruppe erklärte, ihr Ziel sei es gewesen, auf gravierende Sicherheitsmängel hinzuweisen, nicht Lösegeld zu fordern oder Ransomware-Angriffe durchzuführen. „Unternehmen verlangen Millionen, um Infrastruktur in mehreren Ländern aufzubauen, lassen LED-Bildschirme und Werbetafel-Netzwerke aber völlig offen und ohne grundlegenden Schutz im Internet stehen“, sagte der Sprecher gegenüber The Cairo Report.
Das ägyptische Innenministerium hatte den Vorfall zuvor auf das Hacken der Website eines nicht näher genannten internationalen Werbeunternehmens zurückgeführt und darauf hingewiesen, dass identische Videos gleichzeitig auf Bildschirmen in mehreren Ländern erschienen seien. Arabian United schaltete den betroffenen Bildschirm ab und sicherte den Behörden seine Zusammenarbeit zu.
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