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Kultur · 19. Oktober 2026 · theplaylist.net

Tim Burton und Kazuo Ishiguro enthüllen heimlich gemeinsam verfassten Originalfilm im Nachkriegsjapan

Regisseur Tim Burton und Nobelpreisträger Kazuo Ishiguro überraschten diese Woche die Filmwelt, als sie bestätigten, heimlich gemeinsam ein originäres Drehbuch entwickelt zu haben, das im Japan nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist – ohne Produzenten oder Studiodeal.

Tim Burton und der Schriftsteller Kazuo Ishiguro enthüllten Mitte Oktober 2026 auf dem roten Teppich der Weltpremiere von „Klara und die Sonne“, dass sie heimlich gemeinsam an einem Originalfilm gearbeitet hatten, der im Japan der Nachkriegszeit angesiedelt ist. Ishiguro sagte Reportern, es handle sich um „ein originäres Projekt“, das er und Burton privat und ohne Produzenten zusammengestellt hätten. Das Projekt ist vollständig originär und basiert auf keinem bestehenden Roman Ishiguros; Burton soll nach einem Drehbuch von Ishiguro Regie führen. Das Branchenportal Deadline bezeichnete es als Burtons wichtigstes kreatives Projekt nach „Wednesday“, der Netflix-Serie, deren Staffel inzwischen beendet ist. Die Enthüllung war eine echte Überraschung für die Branche, da keiner der beiden Filmemacher zuvor öffentlich auf ihre Zusammenarbeit hingewiesen hatte. Bis zum 19. Oktober 2026 wurden weder Besetzung, Titel, Veröffentlichungstermin noch eine Studiofinanzierung bekanntgegeben. Die Nachricht kam in derselben Woche wie die Premiere von Taika Waititis Verfilmung von „Klara und die Sonne“ und machte diese Woche zu einem ungewöhnlich dichten Moment für Ishiguro im Kino. Die Berichterstattung hob das fantasievolle Potenzial hervor, Burtons gotisch-fantastischen visuellen Stil mit Ishiguros nachdenklicher Erzählweise über das Nachkriegsjapan zu verbinden.

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