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Kultur · 5. November 2026 · advanced-television.com

Britische Kulturministerin greift bei Skys geplanter Übernahme von ITV ein

Von KI aus dem Bericht von advanced-television.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Die britische Kulturministerin Lisa Nandy hat wegen der geplanten Übernahme von ITV Media & Entertainment Holdings Ltd durch Sky UK Limited eine „Public Interest Intervention Notice“ erlassen und damit förmliche Untersuchungen sowohl der Competition and Markets Authority als auch von Ofcom ausgelöst.

Die britische Kulturministerin Lisa Nandy hat offiziell in die geplante Übernahme von ITV Media & Entertainment Holdings Ltd durch Sky UK Limited von ITV plc eingegriffen und eine „Public Interest Intervention Notice“ (PIIN) nach dem Enterprise Act 2002 erlassen. Der Schritt löst verpflichtende Untersuchungen durch zwei Regulierungsbehörden aus: die Competition and Markets Authority (CMA), die Zuständigkeits- und Wettbewerbsfragen prüfen wird, und Ofcom, das die medienbezogenen öffentlichen Interessen untersuchen wird.

Nandys Bedenken stützen sich auf drei in Section 58 des Enterprise Act 2002 festgelegte Gründe: die Notwendigkeit der freien Meinungsäußerung in den Nachrichtenmedien; eine ausreichende Meinungsvielfalt auf den britischen Nachrichtenmärkten; und eine angemessene Vielfalt der Eigentumsverhältnisse unter Medienunternehmen, die unterschiedliche Zielgruppen im ganzen Land bedienen.

Sie führte zudem einen zusätzlichen, bislang nicht im Gesetz verankerten Grund des öffentlichen Interesses ein – die Notwendigkeit, dass im ganzen Vereinigten Königreich ein breites Angebot an hochwertigen Rundfunk- und On-Demand-Programmen verfügbar ist. Nandy argumentierte, dies spiegele die heutigen Sehgewohnheiten wider, und kündigte an, eine entsprechende Gesetzesänderung von Section 58 vorzulegen.

Ihr Ministerium hatte Sky und ITV bereits am 15. Oktober 2026 schriftlich über ihre Interventionsabsicht informiert. Sowohl die CMA als auch Ofcom wurden aufgefordert, ihre Berichte bis zum 27. Januar 2027 vorzulegen. Nach Prüfung dieser Ergebnisse wird Nandy entscheiden, ob der Fall für eine eingehendere Untersuchung an die CMA verwiesen wird. Sie bestätigte zudem, dass sie auf Grundlage der aktuellen Erkenntnisse eine „Foreign State Intervention Notice“ nicht für erforderlich halte.

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