Christina Applegate enthüllt: Multiple-Sklerose-Diagnose war falsch
Schauspielerin Christina Applegate brach in ihrem Podcast „MeSsy“ in Tränen aus, als sie offenbarte, dass sie nach mehr als fünf Jahren fälschlicherweise mit Multipler Sklerose diagnostiziert worden war und nun vor einem ungewissen medizinischen Weg steht.
Am 20. Oktober 2026 machte die Emmy-preisgekrönte Schauspielerin Christina Applegate (54) in ihrem Podcast MeSsy eine erschütternde Ankündigung: Ein Arzt habe ihr vor kurzem mitgeteilt, dass sie nicht an Multipler Sklerose (MS) leide – jener neurologischen Erkrankung, die bei ihr 2021 öffentlich diagnostiziert worden war und an die sie bis dahin geglaubt hatte.
Neue diagnostische Technologien ermöglichten diese Entdeckung, doch anstatt Erleichterung zu empfinden, beschrieb Applegate, sich verloren und am Boden zerstört zu fühlen. Sie sagte, sie sei „wieder am Anfang“ und „überhaupt nicht glücklich“ über die Nachricht, da ihre schwächenden Symptome trotz der korrigierten Diagnose anhielten oder sich sogar verschlimmerten.
Sie enthüllte, dass sie in diesem Jahr monatelang im Krankenhaus gewesen sei, und äußerte Schuldgefühle, weil sie zum öffentlichen Gesicht einer Krankheit geworden sei, die sie offenbar gar nicht habe. Bei der Aufnahme war ihre Podcast-Co-Moderatorin und langjährige MS-Patientin Jamie-Lynn Sigler anwesend, ebenso die Neurologin Marwa Kaisey vom Cedars-Sinai Medical Center, die darauf hinwies, dass Fehldiagnosen bei MS häufig vorkommen, da kein einziger Test die Krankheit eindeutig bestätigen kann.
Applegate, bekannt vor allem aus Married... with Children, Dead to Me und den Anchorman-Filmen, hatte bei den Emmy Awards 2024 stehende Ovationen erhalten, als sie mit einem Gehstock auftrat. Die Geschichte wurde zu einer der meistgelesenen Prominenten-Gesundheitsgeschichten der Woche und wurde von NBC News, ABC News, Variety und The Washington Post aufgegriffen.
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