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London · 17. Oktober 2026 · theguardian.com

Britische Bankaktien geben nach – Kanzler plant Steuererhöhung im Haushalt

Die Aktien von Lloyds, NatWest und Barclays fielen, nachdem Berichten zufolge Kanzler John Healey plant, den Bankenzuschlag in seinem Haushalt am 28. Oktober von 3 % auf 8 % anzuheben.

Bis zum 17. Oktober 2026 setzten sich die Kursverluste der Londoner Bankaktien vom Freitag fort, nachdem der Guardian und Reuters berichtet hatten, dass Kanzler John Healey in seinem ersten Haushalt am 28. Oktober die Steuern für britische Banken anheben will. Die wahrscheinlichste Maßnahme wäre eine Rücknahme früherer Senkungen des Bankenzuschlags, der von 3 % wieder auf 8 % zusätzlich zur Körperschaftsteuer steigen würde – eine Änderung, die laut Analysten von KBW dem Finanzministerium rund 2 Milliarden Pfund pro Jahr einbringen, aber die Gewinne der Kreditinstitute um etwa 6 % schmälern könnte.

Die Lloyds Banking Group verzeichnete mit einem Rückgang von 1,8 % den größten Verlust, NatWest gab um rund 1,5 % nach, und Barclays rutschte kurzzeitig ab, bevor sich die Aktie erholte, während HSBC und Standard Chartered, die den Großteil ihrer Gewinne im Ausland erzielen, höher schlossen.

Britische Banken unterliegen bereits einer Gesamtsteuerbelastung von über 46 % – verglichen mit 38,9 % in Frankfurt und etwa 27 % in New York – und Branchenverbände warnen, dass weitere Erhöhungen die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen würden. Der IWF hat erklärt, eine Anhebung der Bankensteuern sei eine Option, „sollte aber nicht die erste Wahl sein“.

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