OpenAIs KI-Pipeline erzeugt 948 Linux-Root-Exploits für 1,2 Millionen Dollar
Von KI aus dem Bericht von thehackernews.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Eine autonome KI-Pipeline von OpenAI hat 1.724 Linux-Kernel-Schwachstellen reproduziert und in einem 30-stündigen Lauf, der rund 1,2 Millionen Dollar kostete, 948 funktionsfähige Privilegieneskalations-Exploits erzeugt – ein Befund, der Sorgen über KI-beschleunigte Cyberangriffe weckt.
OpenAI teilte am Mittwoch mit, eine autonome, fünfstufige KI-Pipeline – mit einem noch unveröffentlichten, auf Cybersicherheit spezialisierten Modell – gegen den Linux-Kernel eingesetzt zu haben. Ausgehend von 2.308 Kandidatenfunden reproduzierten Agenten innerhalb von 30 Stunden in isolierten Sandbox-Umgebungen 1.724 Schwachstellen und erstellten anschließend 948 funktionsfähige Exploits zur lokalen Rechteausweitung (Local Privilege Escalation, LPE), mit denen ein nicht privilegierter Nutzer auf einer gängigen Linux-Distribution Root-Rechte erlangen kann.
Die Pipeline erzeugte außerdem Proof-of-Concept-Code für 291 Schwachstellen, die Informationen preisgeben können, und deckte mindestens 10 neue Angriffstechniken auf, darunter neue Methoden des „Cache-Spraying“ und „Page-Grooming“. Die Gesamtkosten für die API-Nutzung beliefen sich auf 1.213.430 Dollar – umgerechnet etwa 1.279 Dollar pro LPE-Exploit.
Die fünf Stufen der Pipeline – Entdeckung, dynamische Validierung, Bewertung der Ausnutzbarkeit, Patch-Erstellung und menschliche Überprüfung – enden mit der Freigabe durch einen Sicherheitsforscher, bevor die Ergebnisse an die Kernel-Maintainer gemeldet werden.
Beobachter äußerten sich mahnend: Das Unternehmen VulnCheck bezeichnete die KI-gestützte Schwachstellensuche als „wachsende Risikokategorie“, die die Einstiegshürde für unerfahrene Angreifer senke. Das britische National Cyber Security Centre (NCSC) warnte, KI-Werkzeuge hätten „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit“ zu einem deutlichen Anstieg der Entdeckung von Zero-Day-Schwachstellen beigetragen.
Daten der Google Threat Intelligence Group zeigen, dass sich die monatlich gemeldeten Schwachstellen mehr als verdoppelt haben – von 5.045 im Januar 2026 auf 10.740 im August 2026.
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