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Wirtschaft · 2. November 2026 · upi.com

Chinas Industrie schrumpft erneut – Deflationssorgen verschärfen sich

Von KI aus dem Bericht von upi.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Chinas Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel im Oktober auf 49,3 Punkte und rutschte damit nach nur einem Monat über der Schwelle von 50,0 wieder in die Kontraktionszone – ein starker Rückgang der Exportaufträge nährt die Sorge vor Deflation und anhaltend schwacher Binnennachfrage.

Chinas verarbeitendes Gewerbe ist im Oktober erneut in die Kontraktionszone gerutscht: Der Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel auf 49,3 Punkte, wie am Sonntag veröffentlichte Berichte chinesischer Medien, darunter die Beijing News, unter Berufung auf das Nationale Statistikamt (NBS) zeigten. Der Wert lag damit 0,8 Punkte unter dem Septemberwert von 50,1 und war der zweitniedrigste der vergangenen vier Monate – und fiel wieder unter die Schwelle von 50,0, die Wachstum von Schrumpfung trennt.

Die kurze Rückkehr in den Wachstumsbereich im September war auf Werte von 49,2 im Juli und 49,8 im August gefolgt, doch die Erholung erwies sich als kurzlebig. Der Teilindex für neue Exportaufträge fiel noch deutlicher: Er sank um 1,3 Punkte von 50,0 im September auf 48,7 im Oktober – eine besonders beunruhigende Entwicklung, da die Exporte zuletzt eine der wenigen verbliebenen Stützen der Wirtschaft gewesen waren.

Die Sorge wächst, dass die anhaltend schwache Binnennachfrage dazu führen könnte, dass Deflation – ein anhaltender Preisrückgang bei schwacher Wirtschaftsaktivität – zu einem dauerhaften Merkmal der chinesischen Wirtschaft wird. Yang Yongchang, ein Unternehmer aus der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche, äußerte sich unverblümt: „Ich kann nicht erkennen, was vor uns liegt. Es scheint, als müssten wir noch einige Zeit weitere Entbehrungen hinnehmen.“

China könnte sein offizielles Wachstumsziel von 4,5 bis 5 Prozent für das Jahr noch erreichen, nachdem es in den ersten drei Quartalen ein kumuliertes Wachstum von 4,6 Prozent verzeichnet hatte. Wie es danach weitergeht, bleibt jedoch ungewiss, und es bleiben Zweifel, ob weitere Konjunkturmaßnahmen den Binnenkonsum spürbar wiederbeleben können.

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