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Politik · 5. November 2026 · aljazeera.com

Zertifizierung des israelischen Wahlergebnisses steht bevor – Koalitionspatt verschärft sich

Von KI aus dem Bericht von aljazeera.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Die Ergebnisse der israelischen Parlamentswahl vom 27. Oktober sollen am Mittwoch zertifiziert werden, womit offiziell die Koalitionsverhandlungen beginnen – nach einer Wahl, bei der kein Lager die für eine Regierungsbildung nötigen 61 Sitze erreichte.

Die Ergebnisse der israelischen Wahl vom 27. Oktober sollen am Mittwoch offiziell zertifiziert werden – ein Schritt, der die Koalitionsgespräche nach einer Wahl eröffnet, die zu einer tief gespaltenen Knesset führte. Das rechte Lager von Premierminister Benjamin Netanjahu sicherte sich 53 Sitze, das von Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot geführte Oppositionsbündnis gewann 48, und die beiden arabisch geführten Parteien – die Gemeinsame Liste und Ra'am – hielten die restlichen 19 Sitze. Kein Lager erreichte die für die Regierungsbildung im 120 Sitze zählenden Parlament nötige Mehrheit von 61 Sitzen.

Die ultraorthodoxen Parteien Schas und Vereinigtes Thora-Judentum (UTJ), langjährige Verbündete Netanjahus, hatten ihre parlamentarische Unterstützung Anfang des Jahres zurückgezogen, nachdem die Regierungskoalition ein Gesetz zur Befreiung einiger ihrer Mitglieder vom Militärdienst nicht verabschieden konnte. Es gibt zunehmend Spekulationen, dass vor allem die UTJ ins Oppositionslager wechseln könnte, wobei Analysten anmerken, dass selbst dies Eisenkots Lager ohne die Unterstützung arabischer Parteien unter die Mehrheitsschwelle fallen lassen würde.

Netanjahu, dessen Likud-Partei mit 27 Sitzen als stärkste Kraft hervorging, beharrte darauf, ein Mandat zur Regierungsbildung zu haben. „Wir streben an, eine breite Regierung mit unseren Partnern und jeder anderen Partei zu bilden, die sich anschließen möchte, vorausgesetzt, sie unterstützt keinen Terrorismus“, sagte er. Sein Lager hat zudem weitgehend widerlegte Vorwürfe erhoben, wonach die arabische Stimme – die ein Rekordergebnis für arabisch geführte Parteien erbrachte – durch ausländische Einmischung manipuliert worden sei.

Analysten warnen, dass der Prozess mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist. Meinungsforscher Mitchell Barak warnte, die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen könnten Präsident Donald Trump, Israels wichtigsten Verbündeten, schwächen, während Yossi Mekelberg von Chatham House erklärte, ein möglicher erneuter Konflikt mit dem Iran könnte die Verhandlungen entweder vollständig durcheinanderbringen oder Netanjahus politische Position stärken. Die neue Knesset soll am 10. November vereidigt werden.

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