Neukölln richtet Fußgängerzone vor Grundschule ein
Neukölln verwandelt eine Straße vor einer Grundschule in eine Fußgängerzone und begründet dies damit, dass der Raum „für mehr als zum Parken von Autos gut“ sei.
Der Berliner Bezirk Neukölln macht eine Straße vor einer Grundschule zu einer dauerhaften Fußgängerzone, wie der Tagesspiegel am 17. Oktober 2026 berichtet. Der zuständige Bezirksstadtrat erklärte, der Raum sei „für mehr als nur zum Parken von Autos gut“ und Kinder, Familien und Anwohner sollten den Bereich zum Spielen und Zusammenkommen nutzen können. Der Plan sieht den Wegfall mehrerer Parkplätze, eine Verbreiterung des Gehwegs sowie die Einrichtung von Bänken, Pflanzkübeln und Spielelementen vor. Er ist Teil einer umfassenderen Berliner Initiative für ein sicheres Umfeld rund um Schulen, die ähnlichen Vorhaben in benachbarten Bezirken folgt. Die Reaktionen der Anwohner fielen gemischt aus: Eltern und Kinder begrüßten die Maßnahme, während einige Autofahrer und Ladenbesitzer sich Sorgen um die Lieferzufahrt und wegfallende Parkplätze machten. Der Bezirk erklärt, die Verkehrsplanung sehe weiterhin Durchfahrten für Einsatzfahrzeuge sowie kurzzeitige Lieferstopps vor.
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