Missy Mazzoli schreibt an der Met Geschichte mit „Lincoln in the Bardo“
Die Komponistin Missy Mazzoli ist die erste Frau, deren Oper allein von der Metropolitan Opera beauftragt und uraufgeführt wurde: „Lincoln in the Bardo“, nach dem mit dem Booker-Preis ausgezeichneten Roman von George Saunders, erhielt nach seiner Premiere am 19. Oktober begeisterte Kritiken.
Missy Mazzolis Oper „Lincoln in the Bardo“, mit einem Libretto von Royce Vavrek nach dem mit dem Booker-Preis ausgezeichneten Roman von George Saunders, schrieb Geschichte, als sie am 19. Oktober 2026 an der Metropolitan Opera Premiere feierte – die erste Oper in der Geschichte des Hauses, die allein von der Met bei einer Komponistin in Auftrag gegeben und uraufgeführt wurde. Mazzoli ist erst die fünfte Frau überhaupt, deren Werk auf der Hauptbühne der Met gezeigt wird.
Die Inszenierung stammt von Lileana Blain-Cruz, musikalische Leitung hat Musikdirektor Yannick Nézet-Séguin. In den Hauptrollen sind Bariton Peter Mattei als Abraham Lincoln, Sopranistin Christine Goerke, Countertenor Anthony Roth Costanzo, Mezzosopranistin Stephanie Blythe sowie der junge Tenor Everett Sobers als Willie Lincoln zu sehen.
Kritiker, die rund um den 25. Oktober 2026 über die Produktion schrieben, bezeichneten sie als „genreübergreifende, visuell spektakuläre und überraschend freudvolle Produktion“ und verwiesen auf Mazzolis Punk-Rock-Einflüsse und die in die Partitur eingewobene MTV-Ästhetik.
Die Oper läuft bis zum 14. November 2026 im Lincoln Center – zeitgleich mit dem 250. Jahrestag der Gründung der Vereinigten Staaten.
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