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Wissen & Technik · 27. Oktober 2026 · positron.today

3D-Thermotarnung kann Objekte vor Infrarotkameras verstecken

Wissenschaftler haben einen dreidimensionalen thermischen Tarnmantel entwickelt, der Objekte vor Infrarotkameras verbergen kann, wie eine neue, von ScienceDaily veröffentlichte Studie zeigt.

Forscher berichten von der Entwicklung eines neuen dreidimensionalen Thermotarnmantels, der Objekte vor der Entdeckung durch Infrarotkameras verbergen kann.

Infrarotkameras funktionieren, indem sie Wärme erfassen – sie nehmen die thermische Signatur auf, die Objekte abgeben oder die durch die um sie herum strömende Wärme gestört wird. Ein Thermotarnmantel ist so konzipiert, dass er Wärme so lenkt, dass keine erkennbare Störung entsteht, wodurch alles, was sich innerhalb des Mantels befindet, für solche Kameras praktisch unsichtbar wird.

Die Entwicklung einer dreidimensionalen Version stellt einen bemerkenswerten Fortschritt in der Thermotarntechnologie dar. Anders als einfachere Ansätze zielt ein 3D-Tarnmantel darauf ab, ein Objekt unabhängig von der Richtung, aus der Wärme kommt, zu verbergen – eine anspruchsvolle und praktisch relevante Herausforderung.

Das ist in realen Szenarien von Bedeutung, in denen Wärmequellen und Infrarotsensoren selten in einer einzigen, vorhersehbaren Ebene ausgerichtet sind. Eine dreidimensionale Tarnung würde es im Prinzip ermöglichen, ein Objekt gleichzeitig aus mehreren Winkeln thermisch verborgen zu halten, was die Technologie der praktischen Anwendung näherbringt.

Die Forschung wurde am 27. Oktober 2026 von ScienceDaily berichtet. Weitere Einzelheiten zu Materialien, Forschern, Institutionen, Versuchsbedingungen und Veröffentlichungsort lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von der Quelle nicht vor.

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