Huthi-Raketenangriff auf Ausbildungslager der jemenitischen Armee tötet mindestens 73 Menschen
Iran-nahe Huthi-Kräfte feuerten drei ballistische Raketen auf ein Ausbildungslager der jemenitischen Regierungssicherheitskräfte in der Provinz Schabwa ab und töteten dabei mindestens 73 Menschen; mehr als 200 wurden verletzt – einer der verlustreichsten Einzelangriffe des wieder aufgeflammten Konflikts.
Iran-nahe Huthi-Kräfte feuerten am 19. oder 20. Oktober 2026 eine Salve ballistischer Raketen auf ein Ausbildungslager der jemenitischen Regierungssicherheitskräfte in Al-Alam in der Provinz Schabwa ab. Dabei wurden mindestens 73 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt.
Schabwas Gouverneur Awad al-Wazir meldete zunächst 58 Tote; die Zahl stieg später auf 73, während die Rettungsarbeiten fortgesetzt wurden, und 14 weitere Angehörige der Sicherheitskräfte blieben vermisst.
Örtliche Behördenquellen bestätigten, dass drei ballistische Raketen das Lager während einer Übung trafen und zahlreiche Opfer verursachten.
Der Angriff zählt zu den verlustreichsten Einzelschlägen des wieder aufgeflammten Kampfes zwischen den Huthi und der international anerkannten jemenitischen Regierung, die von einer saudisch geführten Koalition unterstützt wird.
Die erneute Offensive folgt auf Huthi-Vorstöße im September in Richtung der Gebiete nahe der Straße von Bab al-Mandab, einem wichtigen Nadelöhr für die Schifffahrt an der Mündung des Roten Meeres.
Der Angriff löste internationale Verurteilung aus und schürte neue Befürchtungen über die Stabilität der fragilen Waffenstillstandsvereinbarungen in der Region sowie über die Sicherheit der Handelsschifffahrtsrouten.
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