Papst Leo XIV. nach Lungenoperation für krebsfrei erklärt
Ärzte bestätigten am 21. und 22. Oktober, dass Papst Leo XIV., dem am 13. Oktober der untere Lappen des rechten Lungenflügels entfernt wurde, keine weitere Krebsbehandlung benötigt, nachdem Untersuchungen ergeben hatten, dass sich der Tumor nicht ausgebreitet hatte.
Der 71-jährige Papst Leo XIV. wurde am 13. Oktober 2026 im römischen Gemelli-Krankenhaus operiert, um einen Knoten aus dem unteren Lappen seines rechten Lungenflügels zu entfernen. Der Befund war bei routinemäßigen Bauchuntersuchungen zufällig entdeckt worden – der Papst hatte keine Symptome gezeigt. Der Tumor wurde als Lungenadenokarzinom diagnostiziert, der häufigsten Form von Lungenkrebs.
Der leitende Chirurg Stefano Margaritora und der persönliche Arzt des Papstes, Luigi Carbone, erklärten am 21. Oktober, die pathologische Untersuchung nach der Operation habe bestätigt, dass sich der Krebs weder auf die Lymphknoten noch auf umliegendes Gewebe ausgebreitet habe. Das medizinische Team schloss daher eine Chemotherapie, Strahlentherapie oder zielgerichtete medikamentöse Behandlung aus.
Papst Leo wurde vier Tage nach der Operation aus der Klinik entlassen und zeigte sich am 18. Oktober bei seiner wöchentlichen Sonntagsaudienz erstmals wieder öffentlich. Die Ärzte erklärten, es gebe keinen medizinischen Grund, der gegen die geplante Reise nach Südamerika im November spreche.
Die Diagnose und die schnelle Entwarnung sorgten weltweit für Aufsehen, da der Papst als Oberhaupt der rund 1,4 Milliarden Katholiken weltweit gilt. Damit zählte die Nachricht zu den weltweit meistgelesenen Gesundheits- und Weltnachrichten der Woche.
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