Alphabet-Aktie bricht um 13 Prozent ein, da KI-Kosten die Google-Suchumsätze belasten
Von KI aus dem Bericht von cnbc.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Alphabet verfehlte überraschend die Erwartungen und verzeichnete einen negativen Free Cashflow von 9 Milliarden US-Dollar, da hohe KI-Ausgaben die Gewinne drückten und bei Anlegern die Sorge weckten, dass Googles eigene KI-Tools die Werbeeinnahmen der Suche aufzehren.
Die Aktie von Alphabet, der Muttergesellschaft von Google, brach nach der Vorlage der Quartalsergebnisse um rund 13 Prozent ein — der stärkste Tagesverlust in der Unternehmensgeschichte —, nachdem die Zahlen für das dritte Quartal 2026 die Erwartungen der Wall Street deutlich verfehlt hatten. Das Unternehmen meldete einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,67 US-Dollar gegenüber einer Prognose von 3,02 US-Dollar und wies einen negativen Free Cashflow von 9 Milliarden US-Dollar aus — dreimal so hoch wie von Analysten erwartet.
Die Suchumsätze, Alphabets Kerngeschäft, wuchsen im Jahresvergleich nur um 12 Prozent auf 63 Milliarden US-Dollar — das langsamste Tempo seit fünf Quartalen, obwohl die Zahl der Suchanfragen einen Fünfjahreshöchststand erreichte. Analysten warnten, die Ergebnisse rückten die Sorge vor einer „Kannibalisierung“ der Suche wieder in den Vordergrund, da Nutzer zunehmend KI-Assistenten statt klassischer, werbegenerierender Suchanfragen verwenden. Der finanzielle Druck resultiert aus Alphabets eigenen massiven Investitionen in KI-Infrastruktur im Wettlauf um Wettbewerbsfähigkeit.
Der einzige Lichtblick war Google Cloud, dessen Umsatz sich mehr als verdoppelte auf fast 31 Milliarden US-Dollar, bei einem Auftragsbestand von rund 560 Milliarden US-Dollar — ein Zeichen für die starke Nachfrage von Unternehmen nach KI-Rechenleistung.
Trotz der Stärke im Cloud-Geschäft verschreckte das Gesamtbild die Märkte: Sollte die Nutzung von KI-Agenten die Suchaktivität weiter verdrängen, droht dem Werbemodell, auf dem das profitabelste Internetunternehmen der Welt beruht, eine strukturelle Bedrohung. Bis zum 1. November hatte sich die Aktie leicht stabilisiert, fiel an diesem Tag aber um weitere 1,45 Prozent.
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