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Wissen & Technik · 17. Oktober 2026 · natureworldnews.com

Antarktisches Meereis sinkt nach drittniedrigstem Wintermaximum auf Rekordtiefstände

Das National Snow and Ice Data Center erklärt, das antarktische Meereis liege seit dem 2. Oktober auf Rekordtiefstwerten – nach einem September-Wintermaximum von 17,76 Millionen Quadratkilometern, dem drittniedrigsten Wert in der Satellitenaufzeichnung.

Berichte vom 17. Oktober 2026 und den Tagen davor und danach – darunter die Saisonabschluss-Zusammenfassung des Met Office sowie Folgeberichte von Nature World News, Time News, SSB Crack und dem NASA Earth Observatory – kamen übereinstimmend zu dem Befund, dass das antarktische Meereis für den frühen bis mittleren Oktober auf Rekordtiefstände gefallen ist.

Laut dem OSI-SAF-Meereisindex lag das Wintermaximum im September 2026 bei 17,76 Millionen Quadratkilometern – der drittniedrigste September-Wert in der Satellitenaufzeichnung seit 1979.

Das National Snow and Ice Data Center erklärte, die Tageswerte lägen seit dem 2. Oktober unter denen aller Vorjahre und seien unter die Marken von 2023 gefallen, dem bisherigen Rekordjahr.

Ein niedriges Maximum, gefolgt von einem ungewöhnlich schnellen Rückgang im Frühjahr, bedeutet, dass der Südliche Ozean mit weniger Eis in seine warme Jahreszeit startet als zu jedem vergleichbaren Zeitpunkt seit Beginn der Satellitenbeobachtung.

Wissenschaftler untersuchen, ob der 2016 einsetzende Rückgang – nach Jahrzehnten langsamen Wachstums – inzwischen einen strukturellen Regimewechsel darstellt, der mit sich erwärmenden tieferen Wasserschichten und veränderten Windmustern zusammenhängt.

Die Frage ist von zentraler Bedeutung, da sich die Welt der COP31 nähert und der jüngste Bericht „State of the Climate" davor warnt, dass sieben von 16 zentralen Klimaindikatoren Rekordwerte erreicht haben.

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