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Wissen & Technik · 17. Oktober 2026 · usnews.com

China plant weitreichende Exportbeschränkungen für KI-, Solar- und Biomedizintechnologien

Pekings Bekanntmachung Nr. 48 sieht vor, den Export von 40 Spitzentechnologien aus den Bereichen KI, Solarenergie und Biomedizin zu verbieten oder zu beschränken – als Gegenzug zu westlichen Chip-Kontrollen.

Am 16. und 17. Oktober 2026 veröffentlichten Chinas Handelsministerium und das Ministerium für Wissenschaft und Technologie die Bekanntmachung Nr. 48, einen Entwurf zur Überarbeitung des „Katalogs der Technologien, deren Export verboten oder beschränkt ist“. Der Vorschlag betrifft 40 Kategorien von Spitzentechnologien, von denen 14 vollständig verboten und 26 genehmigungspflichtig würden. Zum Geltungsbereich zählen 23 Technologien im Bereich künstliche Intelligenz – von großen Sprachmodellen und KI-Agenten bis hin zu Chipdesigns, Modellgewichten und Quellcode oberhalb bestimmter Leistungsschwellen – sowie zentrale Photovoltaik-Verfahren und biomedizinische Techniken.

Für die aufgeführten Technologien gilt ab sofort eine vorläufige Exportregistrierungspflicht, die auch bereits laufende Lieferungen erfasst. Peking hat eine öffentliche Konsultation eröffnet, die vom 16. Oktober bis zum 15. November 2026 läuft. Technologien, die bereits durch Open-Source-Veröffentlichungen oder wissenschaftliche Publikationen öffentlich zugänglich sind, sind von der Regelung ausgenommen.

Der Schritt wird weithin als Reaktion auf die Chip- und Software-Beschränkungen der USA gewertet und verschafft China einen neuen Hebel über globale Lieferketten für KI und saubere Energie. Bloomberg, US News und auf Technologie spezialisierte Medien berichteten am 17. Oktober prominent darüber, wobei Analysten warnten, die neuen Regeln könnten die Zusammenarbeit zwischen chinesischen Forschungslaboren und westlichen Partnern noch jahrelang erschweren.

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