USA ordnen Entfernung der chinesischen KI DeepSeek aus allen Bundesbehörden an
Das US-Heimatschutzministerium hat alle zivilen Bundesbehörden angewiesen, DeepSeek und darauf aufbauende Produkte aus den Regierungs-IT-Systemen zu entfernen, da chinesische Behörden nach chinesischem Recht Zugriff auf sensible Regierungsdaten erhalten könnten.
Das US-Ministerium für Heimatschutz (DHS) veröffentlichte am 20. Oktober 2026 im Federal Register eine Anordnung, wonach alle zivilen Bundesbehörden DeepSeek-Produkte und jegliche Drittanbietersoftware, die auf DeepSeek-Technologie basiert, aus ihren Regierungs-IT-Systemen entfernen und keine Neuanschaffungen mehr tätigen dürfen.
DHS-Minister Markwayne Mullin unterzeichnete die Anordnung auf Grundlage des Federal Acquisition Supply Chain Security Act von 2018. Das Ministerium warnte, DeepSeek berge mehrere Risikofaktoren, darunter das Sammeln personenbezogener Daten bei der Kontoerstellung, mögliche digitale Fingerabdrücke von Nutzern sowie die Gefahr, dass sensible Daten von US-Regierungsnutzern nach chinesischem Recht chinesischen Behörden zugänglich gemacht werden könnten.
Die Anordnung vom Oktober 2026 erweitert Beschränkungen, die zuvor nur für Nachrichtendienste und Systeme der nationalen Sicherheit galten, basierend auf einem im Dezember 2025 erlassenen Gesetz. Behörden können Ausnahmen beantragen.
Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, wies den Schritt zurück und warf Washington vor, den Begriff der nationalen Sicherheit überzustrapazieren und Technologie- sowie Handelsfragen zu politisieren. Sie versprach, die Rechte chinesischer Unternehmen zu schützen.
Die Geschichte blieb bis zum 23. Oktober eine der meistgelesenen Technologie- und Sicherheitsmeldungen bei großen Medien.
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