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New York · 17. Oktober 2026 · gothamist.com

Rettungswageneinsatzzeiten in New York binnen zehn Jahren um 41 Prozent gestiegen, warnt Rechnungsprüfer

Ein neuer Bericht des Rechnungsprüfers zeigt, dass die Einsatzzeiten der FDNY-Rettungswagen bei lebensbedrohlichen Notrufen in zehn Jahren um 41 Prozent gestiegen sind – Folge von Fahrzeugmangel und niedrigen Löhnen für Rettungssanitäter.

Der New Yorker Stadtrechnungsprüfer Mark Levine hat einen Bericht veröffentlicht, wonach die Einsatzzeiten der Rettungswagen der Feuerwehr FDNY in den vergangenen zehn Jahren um 41 Prozent gestiegen sind. Die Besatzungen treffen bei lebensbedrohlichen Notrufen inzwischen im Schnitt fast vier Minuten später ein als vor zehn Jahren. Bei nicht lebensbedrohlichen Notrufen hat sich die Reaktionszeit mehr als verdoppelt.

Der Bericht macht veraltete Rettungswagen, einen Rückstau bei der Wartung und einen chronischen Personalmangel dafür verantwortlich: An einem Tag im Januar standen der FDNY nur 360 Rettungswagen zur Verfügung, obwohl das Ziel bei 488 liegt. Zudem haben Rettungssanitäter (EMTs) und Paramedics seit 2022 keinen Tarifvertrag mehr.

Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 44.000 Dollar und steigt nach fünfeinhalb Jahren auf maximal etwa 68.000 Dollar – deutlich weniger, als Feuerwehrleute verdienen. Die Zahl lebensbedrohlicher Notrufe selbst ist zwischen dem Haushaltsjahr 2015 und 2026 um mehr als 22 Prozent gestiegen.

„Von den Rettungskräften wird mehr erwartet, während sie weniger bezahlt bekommen“, sagte Levine. Eine Anpassung der Löhne an die der Feuerwehrleute würde mehr als eine Milliarde Dollar kosten, eine Anhebung auf das Niveau der Privatwirtschaft rund 352 Millionen Dollar.

Der Bericht stand am 17. Oktober als Topmeldung auf der Startseite von Gothamist.

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