Bundesrichter weist Klage der Trump-Regierung gegen New Yorks Sanctuary-Gesetze ab
US-Bezirksrichter Ramón Reyes hat die Klage des Justizministeriums gegen die Sanctuary-Gesetze von New York City abgewiesen und entschieden, dass der Bundesregierung die Klagebefugnis fehlte.
Ein Bundesrichter in Brooklyn hat die Klage der Trump-Regierung gegen die Sanctuary-Gesetze von New York City abgewiesen. US-Bezirksrichter Ramón Reyes vom Eastern District of New York entschied, dass der Bundesregierung die Klagebefugnis fehlte und dass die Beschränkungen der Stadt bei der Zusammenarbeit mit der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE nicht im Widerspruch zu Bundesrecht stünden.
Das Justizministerium hatte argumentiert, dass die Regeln von New York City – die städtischen Behörden untersagen, ICE-Festnahmeersuchen nachzukommen oder Informationen ohne richterlichen Haftbefehl weiterzugeben – gegen die Vorrangklausel der US-Verfassung verstießen und die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze durch den Bund beeinträchtigten.
„Das ist ein Sieg für die New Yorker und eine Zurückweisung der Abschiebungsagenda von ICE“, sagte Bürgermeister Zohran Mamdani.
Die Entscheidung erging am 15. Oktober und wurde am 17. Oktober in der Berichterstattung über New York City breit aufgegriffen – eine Woche nachdem ein ICE-Beamter bei einem Einsatz in Marble Hill in Manhattan einen Mann angeschossen hatte. Gothamist und verbündete Medien hielten das Urteil bis Freitag auf ihren Topmeldungen.
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