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Politik · 30. Oktober 2026 · cnbc.com

Iran meldet Minentreffer bei vier Tankern in der Straße von Hormus

Irans Revolutionsgarden berichteten, dass vier Öltanker nach Minentreffern in der Straße von Hormus in Brand geraten seien – ein direkter Widerspruch zur Darstellung des US Central Command, die Wasserstraße sei geräumt worden. Die Ölpreise stiegen deutlich, da die Sorgen um die Schifffahrt wenige Tage vor den US-Zwischenwahlen zunahmen.

Am 30. Oktober 2026 erklärten die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC), dass vier Öltanker in der Straße von Hormus auf Minen gestoßen seien und in Brand gerieten. Drei Schiffe brannten demnach auf einer von Iran als „nicht genehmigte südliche Route" bezeichneten Strecke nahe der omanischen Küste, ein viertes habe östlich der Straße Feuer gefangen.

Die IRGC widersprach damit direkt einer Erklärung des US Central Command, wonach amerikanische Seestreitkräfte die wichtigsten Transitrouten von Minen geräumt hätten. IRGC-Sprecher Hossein Mohebi forderte eine unabhängige Überprüfung. Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO bestätigte unabhängig davon ein brennendes Schiff nahe Oman.

Die Vorfälle trieben die Ölpreise nach oben, da Händler ein wachsendes Versorgungsrisiko durch den seit acht Monaten andauernden Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran einpreisten. Der Zeitpunkt wurde als bedeutsam gewertet: Mit Blick auf die für den 3. November angesetzten US-Zwischenwahlen gingen Analysten davon aus, dass Washington oder Tel Aviv eine weitere militärische Eskalation wahrscheinlich erst nach der Abstimmung vorantreiben würden.

Katar vermittelte derweil weiter einen Vorschlag zur Wiederaufnahme internationaler Nuklearinspektionen in iranischen Anlagen im Austausch für eine begrenzte Lockerung der US-Sanktionen, doch Teheran hatte darauf noch nicht reagiert.

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