NASA-Weltraumteleskop Swift steuert nach gescheiterter Rettung auf unkontrollierten Wiedereintritt zu
Von KI aus dem Bericht von space.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Nachdem eine robotische Rettungsmission gescheitert ist, soll das Neil-Gehrels-Swift-Observatorium der NASA in den kommenden Tagen in die Erdatmosphäre eintreten. Der rund 1.500 Kilogramm schwere Satellit dürfte größtenteils verglühen, kleine, dichte Trümmerteile könnten jedoch einen Gürtel innerhalb von etwa 21 Grad um den Äquator erreichen.
Das Neil-Gehrels-Swift-Observatorium der NASA, das im November 2004 gestartet wurde, um Gammastrahlenausbrüche und andere kosmische Ereignisse zu untersuchen, stürzt nach einer gescheiterten robotischen Rettungsmission zur Erde zurück. Der Satellit trägt drei wissenschaftliche Instrumente: ein Burst Alert Telescope, ein Röntgenteleskop (X-Ray Telescope) und ein Ultraviolett-/Optik-Teleskop.
Am 20. Oktober berichtete die NASA, dass die Umlaufbahn von Swift auf 275 Kilometer (171 Meilen) gesunken sei und das rund 1.500 Kilogramm (3.300 Pfund) schwere Observatorium den zunehmenden Luftwiderstand nicht mehr ausgleichen könne. Der Satellit wechselte in den abgesicherten Modus, und sein Betriebsteam an der Pennsylvania State University sendete einen Befehl, der den Betrieb faktisch beendete. Eine robotische Rettungsmission, die Swift in eine höhere Umlaufbahn heben sollte, scheiterte, sodass das Teleskop nun auf einen unkontrollierten Wiedereintritt zusteuert, der in den kommenden Tagen erwartet wird. Genauer Zeitpunkt und Einschlagort sind weiterhin unbekannt.
Swifts Umlaufbahn verläuft über einen Gürtel innerhalb von etwa 21 Grad um den Äquator – eine Zone, die größtenteils aus Ozean besteht, aber auch besiedelte Gebiete in Afrika, Süd- und Südostasien sowie Lateinamerika quert. Der größte Teil des Satelliten dürfte verglühen: Zuerst reißen Solarpaneele und Antennen ab, dann bricht der Hauptkörper in etwa 78 Kilometern Höhe auseinander. Am ehesten dürften die sechs schweren Reaktionsräder überstehen – rotierende Schwungräder, mit denen das Teleskop ausgerichtet wurde – sowie robustere Teile aus hitzebeständigen Materialien wie Titan, Stahl und Glas. NASA und Experten für Wiedereintritte beschreiben das Risiko für Personen als sehr gering.
Der Vorfall hat die allgemeine Debatte über unkontrollierte Wiedereintritte neu entfacht: Experten weisen darauf hin, dass inzwischen zehnmal mehr Objekte pro Jahr wiedereintreten als noch vor fünf Jahren.
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