Polizei löst Schulblockaden an zwei Berliner Gymnasien auf
Die Polizei griff an zwei Berliner Gymnasien ein, an denen Schüler die Eingänge blockiert hatten; Bildungssenatorin und Bürgermeister Wegner kritisierten die Protestaktionen.
Die Berliner Polizei ist am 17. Oktober 2026 an zwei Gymnasien eingeschritten, an denen Schülerinnen und Schüler die Eingänge blockiert hatten – aus Protest gegen Kürzungen im Bildungsetat und gegen Besuche der Bundeswehr zur Nachwuchswerbung, wie Tagesspiegel und taz berichteten.
Die Schüler hakten sich unter und setzten sich vor die Tore; Lehrkräfte und Einsatzkräfte räumten schließlich die Eingänge, damit der Unterricht fortgesetzt werden konnte.
Die Bildungssenatorin der Stadt kritisierte scharf, was sie als Instrumentalisierung von Kindern für politische Zwecke bezeichnete. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner appellierte an die Linke, Schulblockaden nicht zu unterstützen.
Organisatoren der Linksjugend verteidigten den Protest als legitime Reaktion auf geplante Kürzungen und auf Informationsveranstaltungen der Bundeswehr an Schulen.
Verletzte wurden nicht gemeldet, doch die Vorfälle dürften im Abgeordnetenhaus eine Debatte darüber auslösen, wie Schulen, Parteien und Polizei mit politischen Aktionen auf dem Schulgelände umgehen sollen.
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