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Wissen & Technik · 5. November 2026 · aip.org

FCC-Vorschlag zu Direktverbindungen mit Satelliten weckt Sorgen um Störungen der Radioastronomie

Von KI aus dem Bericht von aip.org geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Ein neuer Vorschlag der US-Regulierungsbehörde FCC würde es Milliarden von Internet-of-Things-Geräten erlauben, über zentrale Frequenzbänder Signale an Satelliten zu senden – Wissenschaftler warnen vor schweren Schäden für die Radioastronomie. Die öffentliche Kommentierungsfrist endet am 9. November.

Die Federal Communications Commission (FCC) veröffentlichte Anfang September einen Vorschlag, der es Milliarden von Internet-of-Things-Geräten erlauben würde, Signale über die Frequenzbänder bei 2,4 und 5,8 Gigahertz an Satelliten zu senden – Frequenzen, die auch für die Radioastronomie von entscheidender Bedeutung sind. Wissenschaftler warnen, dass die Flut menschengemachter Funkemissionen die extrem schwachen Signale übertönen könnte, die Teleskope eigentlich aufspüren sollen.

Greg Hellbourg, Spektrummanager am Owens Valley Radio Observatory, sagte, Weltraumstarts würden immer einfacher, und die FCC erlasse zunehmend Regeln mit „bahnbrechenden" Auswirkungen auf die Astronomie. Er wies darauf hin, dass eine FCC-Regel aus dem Jahr 2024 es Mobiltelefonen bereits erlaubt habe, direkt mit Satelliten zu kommunizieren – wodurch faktisch Mobilfunkmasten selbst über den entlegensten Observatorien im Himmel platziert würden. Der aktuelle Vorschlag könnte diesen Trend noch beschleunigen und Einrichtungen gefährden, die von der National Science Foundation (NSF) finanziert werden, etwa das Very Large Array und das Very Long Baseline Array, die beide auf dieselben Frequenzbänder angewiesen sind.

Aaron Boley, Astronomieprofessor an der University of British Columbia, warnte vor einem umfassenderen Muster der Öffnung von Funkfrequenzen für neue Nutzungen und sagte, die Radioastronomie könnte „von der Erde aus stark eingeschränkt werden", wenn nicht sorgfältig vorgegangen werde. Hellbourg fügte hinzu, dass die Emissionen der mehr als 16.000 derzeit im Orbit befindlichen Satelliten bereits die von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) festgelegten Grenzwerte für geschützte Radioastronomie-Bänder überschreiten – und dass Satelliten-Megakonstellationen künftig in die Millionen gehen könnten.

Der Vorschlag holt zudem Stellungnahmen zu Übertragungen vom Weltraum zur Erde ein, die laut Hellbourg ein noch größeres Risiko darstellen, da sie auch Teleskope beeinträchtigen können, die nicht direkt auf die sendenden Satelliten gerichtet sind. Die Kommentierungsfrist endet am 9. November.

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