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Zwei Frachtschiffe in der Straße von Hormus gesunken – Huthi-Angriffe auf Riad und Aramco
Angriffe in der Straße von Hormus haben zwei Frachtschiffe zum Sinken gebracht, während Huthi-Raketen Riad und die Aramco-Zentrale trafen und den Verkehr durch das wichtigste Ölnadelöhr der Welt zum Stocken brachten.
Der Iran-Krieg griff am 14. und 15. Oktober 2026 tiefer auf den Golf über: In der Straße von Hormus sanken zwei Frachtschiffe, eines nach einem Treffer durch ein Geschoss, das andere nach dem Auflaufen auf eine Seemine – der Verkehr durch das Nadelöhr verlangsamte sich dadurch drastisch. Der unter der Flagge Singapurs fahrende Containerfrachter „GFS Pride“ geriet in Brand und sank, alle 21 Besatzungsmitglieder wurden unverletzt evakuiert. Ein zweites, ebenfalls in Singapur registriertes Containerschiff, die „GFS Giselle“, wurde getroffen, erreichte aber aus eigener Kraft einen Ankerplatz; die 22-köpfige Besatzung blieb unverletzt. In den vergangenen zwei Wochen haben iranische Angriffe in der Straße mehr als 14 Schiffe getroffen.
Parallel dazu trafen die jemenitischen Huthi-Rebellen die Zentrale des saudischen Staatskonzerns Aramco in der Ostprovinz und beschädigten dabei das Büro des Vorstandschefs. Zudem feuerten sie eine weitere ballistische Rakete auf Riad ab, die nach Angaben der von Saudi-Arabien geführten Koalition abgefangen wurde. Saudische Luftangriffe auf Treibstofflager der Huthis in Sanaa, Hodeida und Dhamar hielten die ganze Nacht über an.
Der Zwei-Fronten-Konflikt verschärfte die Sorgen um die weltweiten Ölverschiffungen und vertiefte einen diplomatischen Riss: Der neue irakische Ministerpräsident reiste nach Riad, um zuzusichern, dass irakisches Territorium nicht gegen das Königreich genutzt werde.
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