Hassattacken auf Regenbogen-Gedenkbank im Tiergarten
Eine Regenbogenbank im Berliner Tiergarten, die als Symbol der Trauer und des Friedens errichtet wurde, ist wiederholt angegriffen worden – das hat eine öffentliche Debatte ausgelöst.
Eine sogenannte „Regenbogenbank", die im Berliner Tiergarten als Zeichen der Trauer und des Friedens für die queere Community aufgestellt wurde, ist wiederholt angegriffen worden, wie der Tagesspiegel am 17. Oktober 2026 berichtet. Die in Regenbogenfarben gehaltene Bank, die in der Nähe eines bekannten Treffpunkts im Park steht, wurde in den vergangenen Wochen beschmiert, zersplittert und angezündet. Aktivisten, Freiwillige und Mitarbeiter des Parks haben sie jedes Mal wieder gestrichen und instand gesetzt; eine Mahnwache mit Kerzen war in Planung. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein Hassverbrechen, konnte bislang jedoch keine Verdächtigen ermitteln. Der Artikel stellt die Frage, warum eine Bank, die Trauer und Solidarität ausdrücken soll, in einer Stadt, die offiziell für Vielfalt eintritt, zur Zielscheibe wird. Zivilgesellschaftliche Gruppen fordern besseren Schutz solcher Gedenkorte und ein schnelleres Vorgehen der Polizei. Die Behörden erklären, sie prüften derzeit Beleuchtung und Streifenfahrten rund um die Gedenkstätte im Tiergarten.
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