City of London Corporation verteidigt 191-Millionen-Pfund-Sanierung des Barbican Centre nach FT-Recherche
Die City of London Corporation verteidigte am 18. Oktober öffentlich ihre Ausgabenprioritäten, nachdem eine Recherche der Financial Times Fragen zu ihren Finanzen aufgeworfen hatte, und bekräftigte ihre Zusage von 191 Millionen Pfund für die Sanierung des denkmalgeschützten Barbican Centre.
Die City of London Corporation veröffentlichte am 18. Oktober 2026 eine offizielle Erklärung als Reaktion auf eine Recherche der Financial Times über die Finanzierung und das Finanzmanagement der Corporation. Der Politik-Vorsitzende Chris Hayward und der Vorsitzende des Barbican-Centre-Vorstands, Sir William Russell, verteidigten gemeinsam die Zusage der Corporation, 191 Millionen Pfund in die Sanierung des Barbican Centre zu investieren, und bezeichneten den unter Denkmalschutz der Kategorie II stehenden Kulturkomplex in der Square Mile als „ein international renommiertes Kunstzentrum“, dessen Zukunft für kommende Generationen gesichert werden müsse.
In der Erklärung wurde betont, dass der Finanz- und Dienstleistungssektor Londons – die Kernklientel der Corporation – 12 Prozent aller britischen Steuereinnahmen erbringe, womit die Ausgaben der Corporation als im nationalen wirtschaftlichen Interesse liegend dargestellt wurden.
Endgültige Entscheidungen über die Höhe der Kommunalsteuer (Council Tax) und die Fünfjahresfinanzpläne der Corporation sollen dem Court of Common Council im März 2027 vorgelegt werden.
Der FT-Bericht löste eine öffentliche Debatte über die angemessene Verwendung der Mittel der City of London und das Gleichgewicht zwischen den kommerziellen, bürgerlichen und kulturellen Verantwortlichkeiten der Corporation aus.
Das City of London Corporation Newsroom veröffentlichte die Erklärung am 18. Oktober 2026, zwei Tage bevor die Geschichte am 20. Oktober weiterhin aktuell blieb.
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