Asiatische Börsen und Dollar geben nach Sieg der Demokraten im Senat und Vorsprung im Repräsentantenhaus bei den US-Zwischenwahlen nach
Von KI aus dem Bericht von euronews.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Die Demokraten haben die Kontrolle über den US-Senat gewonnen und scheinen auch das Repräsentantenhaus übernehmen zu können. Das drückte die asiatischen Börsen und den Dollar, da Anleger eine strengere KI-Regulierung und eine politische Blockade in Washington fürchten.
Die globalen Märkte gaben am Mittwoch deutlich nach, nachdem die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen auf eine grundlegende Machtverschiebung in Washington hindeuteten. Die Nachrichtenagentur Associated Press rief den Senat für die Demokraten aus, die zudem auf dem besten Weg waren, auch das Repräsentantenhaus zu übernehmen – ein schwerer Rückschlag für Präsident Donald Trump, dessen Republikanische Partei seit Beginn seiner zweiten Amtszeit beide Kammern kontrolliert hatte.
Die Aussicht auf einen von den Demokraten kontrollierten Kongress verunsicherte die Anleger, die eine strengere Regulierung der Künstlichen Intelligenz sowie eine umfassendere gesetzgeberische Blockade befürchten. Der Analyst Chris Weston von Pepperstone warnte laut AFP, eine demokratische Kontrolle erhöhe das Risiko von „fiskalischem Brinkmanship, Streitigkeiten über die Schuldenobergrenze und Untersuchungen des Kongresses“, merkte jedoch an, dass der Präsident weiterhin erhebliche exekutive Befugnisse behalte. Trump selbst erklärte, er werde zu „Mr. Veto“, falls die Demokraten den Kongress gewinnen sollten, ließ aber die Möglichkeit künftiger Kompromisse offen.
Die asiatischen Börsen traf der Ausverkauf am härtesten. Der Tokioter Nikkei 225 fiel um 2,85 %, da ein stärkerer Yen die Exporteure belastete, und die SoftBank Group – ein bedeutender Investor von OpenAI – brach um 8 % ein. Der südkoreanische Kospi gab um 1,17 % nach, der taiwanische Taiex verlor 2,3 %, und der australische S&P/ASX 200 büßte 0,8 % ein, nachdem die Zentralbank am Dienstag die Leitzinsen erhöht hatte. Der Hang Seng in Hongkong legte dagegen um 0,38 % zu.
Der Dollar schwächte sich breit ab: Der Euro stieg auf 1,1249 US-Dollar, das britische Pfund legte um 0,4 % auf 1,3460 US-Dollar zu, und der Dollar fiel gegenüber dem Yen auf 157,63. Die Terminkontrakte auf europäische Aktien lagen um 6:00 Uhr MEZ 0,3 bis 0,5 % im Minus. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen machte einen zuvor verzeichneten Rückgang wieder wett und kletterte bis 6:00 Uhr MEZ auf rund 4,945 %. Gold stieg um knapp 0,5 % auf 3.958,50 US-Dollar je Feinunze, während Brent-Rohöl unter 104 US-Dollar je Barrel fiel.
Mehr aus dieser Ausgabe

AMD meldet Rekordquartal mit 13,4 Milliarden US-Dollar Umsatz – Rechenzentrumsgeschäft fast verdoppelt

Ölpreise brechen ein angesichts der Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran

Shopify verfehlt erstmals seit vier Jahren die Umsatzerwartungen – Aktie bricht um fast 9 % ein

Super Micro Computer schießt nach KI-Server-Umsatz von 19,9 Milliarden Dollar um 6 % nach oben
