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Wirtschaft · 10. Oktober 2026 · bloomberg.com

Avolon bestellt 250 Jets – Boeing und Airbus teilen sich Großauftrag

Der chinesische Leasinggigant Avolon hat Festbestellungen für 140 Boeing 737 MAX, 75 Flugzeuge der Airbus-A320neo-Familie und 35 A330neo aufgegeben – zusätzlich bestehen Optionen auf 100 weitere Maschinen.

Die Bestellung von 250 Flugzeugen durch den Leasing-Riesen Avolon dominierte bis zum 10. Oktober 2026 die Berichterstattung über die Luftfahrtbranche. Das in Dublin ansässige Unternehmen, an dem die chinesische Bohai Leasing zu 70 Prozent beteiligt ist, gab Festbestellungen für 140 Boeing-737-MAX-Schmalrumpfflugzeuge, 75 Jets der Airbus-A320neo-Familie sowie 35 Airbus-A330neo-Großraumflugzeuge auf – hinzu kommen Optionen auf weitere 100 Maschinen. Damit erhöht sich die Zahl der Festbestellungen des Unternehmens auf 749 Flugzeuge.

Wie Bloomberg, Aviation Week und Air Data News berichteten, nannte Avolon weder die genauen 737-MAX-Varianten noch einen Lieferplan. Der Deal steht zudem unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre von Bohai Leasing, die bis Ende Oktober erfolgen soll.

Für Boeing, dessen Aktie seit Jahresbeginn 2026 noch immer rund 12 Prozent im Minus liegt, bedeutet der Auftrag einen Schub für den Schmalrumpf-Auftragsbestand. Airbus wiederum festigt seine Position sowohl im A320neo- als auch im wachsenden A330neo-Segment. Analysten sehen in der Aufteilung ein Zeichen dafür, dass Leasinggesellschaften sich nach Jahren angespannter Lieferketten weiterhin zwischen den beiden Flugzeugbauern absichern – und werteten den Auftrag zugleich als Beleg für die robuste Nachfrage der Airlines trotz höherer Treibstoffpreise und wirtschaftlicher Unsicherheit.

Die Bestellung erfolgte einen Tag, bevor sich Boeing-Beobachter auf die Berichtssaison zum dritten Quartal einstellten.

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