Weltweite Entlassungswelle: KI-Umbau und Zollkosten als Ursachen genannt
Von KI aus dem Bericht von gfmag.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Weltweit haben große Konzerne 2025 massive Stellenstreichungen angekündigt – allein in den USA verloren in den ersten zehn Monaten des Jahres mehr als eine Million Beschäftigte ihren Job. Als Gründe werden höhere Kosten durch US-Zölle und ein strategischer Kurswechsel hin zu künstlicher Intelligenz genannt.
2025 dürfte sich als eines der schlimmsten Jahre für Jobverluste in diesem Jahrhundert erweisen – vergleichbar nur mit der Finanzkrise 2008/09 und der Pandemie 2020. Laut dem Challenger Report, einem führenden US-Arbeitsmarktindikator, strichen amerikanische Unternehmen in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 mehr als eine Million Stellen – ein Anstieg von 65 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und der höchste Wert seit der pandemiebedingten Rezession vor fünf Jahren.
Im Oktober erreichten die Stellenstreichungen in den USA 153.000 – der höchste Monatswert seit 2003. Der November brachte etwas Entspannung: Die USA schufen 64.000 neue Stellen, mehr als erwartet. Dennoch stieg die Arbeitslosenquote auf einen Vierjahreshöchststand von 4,6 %.
Die Unternehmen führen die Einschnitte offiziell auf höhere Betriebskosten infolge der US-Zölle zurück, doch viele Analysten vermuten als ebenso wichtigen Grund die Umschichtung von Personalbudgets hin zu KI-Infrastruktur. Die jüngste Welle traf vor allem die Technologiebranche: Intel, Microsoft, IBM und Verizon kündigten zusammen mehr als 50.000 Stellenstreichungen an, Amazon baute 30.000 Stellen ab, und der Logistikriese UPS entließ 48.000 Beschäftigte. Accenture reduzierte 11.000 Stellen, Procter & Gamble 7.000.
Die Folgen waren weltweit spürbar. In Europa strich Nestlé 16.000 Stellen, Bosch 13.000, Volkswagen 7.000 und Siemens 5.600. Im asiatisch-pazifischen Raum entließ die indische Tata Consultancy Services 12.000 Mitarbeiter, der japanische Autobauer Nissan 11.000 und die australische ANZ Bank 3.500.
Nvidia-Chef Jensen Huang schürte weitere Sorgen mit der Aussage, KI werde grundsätzlich jeden Beruf verändern. Walmart, das bereits 1.500 Stellen gestrichen hatte, verließ unterdessen die NYSE und wechselte an die technologieorientierte Nasdaq – ein Signal für sein langfristiges Engagement in KI und Lagerautomatisierung.
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