Persook
Wirtschaft · 3. November 2026 · aljazeera.com

USA setzen Südafrika und Ruanda von zollfreiem Handelsprogramm aus

Von KI aus dem Bericht von aljazeera.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, Südafrika und Ruanda ab dem 1. Januar 2027 vom African Growth and Opportunity Act (AGOA) auszuschließen, wodurch südafrikanische Exporte im Wert von rund 1,7 Milliarden US-Dollar gefährdet sind.

Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer kündigte am Montag an, dass die Vereinigten Staaten Südafrika und Ruanda vom African Growth and Opportunity Act (AGOA) ausschließen werden – dem Programm, das berechtigten afrikanischen Ländern zollfreien Zugang zum US-Markt gewährt. Die Aussetzung tritt am 1. Januar 2027 in Kraft.

Greer erklärte, Präsident Trump habe festgestellt, dass beide Regierungen „Praktiken verfolgen, die nicht mit den Zulassungskriterien von AGOA vereinbar sind“. Südafrika war der größte Nutznießer des Programms und exportierte 2025 Waren im Wert von rund 1,7 Milliarden US-Dollar im Rahmen von AGOA in die USA – vor allem Kraftfahrzeuge und Autoteile sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Wein.

Washington führte als Gründe für die Aussetzung Südafrikas Handelshindernisse, Korruption sowie Bedrohungen der nationalen Sicherheit und außenpolitischer Interessen der USA an. Zusätzlich befeuert wurden die diplomatischen Spannungen durch Südafrikas Entscheidung, vor dem Internationalen Gerichtshof eine Völkermordklage gegen Israel einzureichen, was Israel bestreitet. Ruanda wurde separat wegen Bedenken hinsichtlich Handelshindernissen, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten angeführt – das Land war bereits 2018 von AGOA ausgeschlossen worden.

Keines der beiden Länder reagierte unmittelbar. Südafrikas Ministerium für Handel, Industrie und Wettbewerb hatte vergangene Woche erklärt, man sei auf ein negatives Ergebnis vorbereitet und bleibe offen für einen Dialog mit Washington. Präsident Cyril Ramaphosa hatte zuvor gesondert erklärt, Südafrika müsse sich darauf vorbereiten, aus dem Programm ausgeschlossen zu werden, und suche bereits nach neuen Märkten und Handelsabkommen mit Partnern wie China.

Ganze Meldung ansehen Original lesen

Mehr aus dieser Ausgabe