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Politik · 2. November 2026 · aljazeera.com

Iran-USA-Gespräche kommen nur zögerlich voran, während Tankerangriffe die Hormus-Diplomatie gefährden

Von KI aus dem Bericht von aljazeera.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Die von Katar vermittelten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA über die Straße von Hormus erreichten einen heiklen Punkt, nachdem der Iran die vorgeschlagene Frist zur teilweisen Wiederöffnung der Wasserstraße auf zwei Tage verkürzt hatte – während mindestens vier Schiffe in und um die Straße angegriffen wurden.

Die von Katar vermittelten Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten erreichten eine heikle Phase, nachdem der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, dass die Frist, nach der Irans Vorschlag zur teilweisen Wiederöffnung der Straße von Hormus in Kraft treten könnte, von sieben auf zwei Tage verkürzt worden sei. Die USA und der Iran stecken weiterhin in einer Sackgasse über die Reihenfolge der Schritte: Washington verlangt Fortschritte beim iranischen Atomprogramm, bevor es wirtschaftliche Erleichterungen anbietet, während Teheran darauf besteht, dass die USA zuerst ihre Seeblockade aufheben, Ausnahmen von den Ölsanktionen gewähren, die eingefrorenen iranischen Auslandsvermögen freigeben und eine iranisch-omanische Vereinbarung über die Straße anerkennen. Die jüngste Kontaktaufnahme von Vizepräsident JD Vance zu iranischen Vertretern wurde vom Sicherheitschef Mohsen Rezaei als positiver Tonwechsel bezeichnet, wenngleich die inhaltlichen Differenzen weiterhin groß seien. Die Spannungen verschärfen sich zusätzlich: In den vorangegangenen 48 Stunden wurden mindestens vier Tanker in und um die Straße von Hormus angegriffen – darunter ein mit Flüssiggas beladenes Schiff, das rund 40 Seemeilen südlich der iranischen Insel Lavan getroffen wurde –, und der Oberste Führer Mojtaba Khamenei drohte mit Vergeltung „ohne geografische Beschränkung“. Die iranische Wirtschaft steht stark unter Druck: Im September näherte sich die Inflation 90 Prozent, und seit dem 25. August wurde an iranischen Exportterminals kein neues Öl mehr auf Tanker verladen. Präsident Trump deutete an, dass die USA noch „ein oder zwei Standorte“ ins Visier nehmen müssten, und ließ durchblicken, dass ein solcher Angriff möglicherweise erst nach den Zwischenwahlen am 3. November stattfinden könnte.

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