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Politik · 2. November 2026 · aljazeera.com

UN-Friedensmission MINURSO in der Westsahara endet nach 35 Jahren im US-russischen Streit

Von KI aus dem Bericht von aljazeera.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Die UN-Mission MINURSO in der Westsahara hat ihren Betrieb eingestellt, nachdem Russland ihre Verlängerung mit einem Veto blockierte – nach 35 Jahren internationaler Aufsicht über das umstrittene Gebiet.

Die UN-Friedensmission in der Westsahara – MINURSO – hat am 1. November mit ihrer Auflösung begonnen, nachdem der UN-Sicherheitsrat ihr Mandat nicht verlängert hatte. Damit endet eine mehr als drei Jahrzehnte lange internationale Aufsicht über das Gebiet.

Die USA hatten eine Resolution vorgeschlagen, die die Mission um ein Jahr verlängert, das Wort „Referendum“ aus ihrem Namen gestrichen und den marokkanischen Autonomievorschlag zur alleinigen Grundlage künftiger Gespräche gemacht hätte. Russland legte trotz der Unterstützung von 11 der 15 Ratsmitglieder – darunter die ebenfalls permanenten Mitglieder Frankreich und Großbritannien – sein Veto gegen den Entwurf ein. Ein konkurrierender russischer Resolutionsentwurf scheiterte daraufhin ebenfalls, sodass die Mission ganz ohne Mandat blieb.

MINURSO wurde 1991 eingerichtet, um einen Waffenstillstand zwischen Marokko und der Polisario-Front – einer von Algerien unterstützten Bewegung, die das indigene saharauische Volk vertritt – zu überwachen und ein Referendum über die Zukunft des Gebiets vorzubereiten, das jedoch nie abgehalten wurde. Marokko verwaltet den Großteil der Westsahara, seit Spanien sich 1975 aus der Region zurückzog, und betrachtet das Gebiet als sein souveränes Territorium.

Der marokkanische Königshof bezeichnete die Nicht-Verlängerung als „bedeutende Entwicklung“, mit der die Frage von der Agenda des Sicherheitsrats genommen werde. Algerien äußerte „tiefes Bedauern“ über das Ergebnis und machte eine aus seiner Sicht übermäßige US-Parteinahme für Marokko dafür verantwortlich. Die Polisario-Front erklärte, sie sei „besorgt über die Sackgasse“. UN-Generalsekretär António Guterres warnte vor einem realen Risiko einer Eskalation der Feindlichkeiten und rief alle Parteien zu größter Zurückhaltung auf. Die UN blieben bereit, einen Dialog für eine friedliche Lösung zu unterstützen, auch während die Vermögenswerte der Mission an die truppenstellenden Länder zurückgegeben würden.

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