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Politik · 2. November 2026 · aljazeera.com

Israels Koalitionskrise vertieft sich nach ergebnisoffener Wahl

Von KI aus dem Bericht von aljazeera.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Nach der unentschiedenen Wahl am 27. Oktober erreichten weder Benjamin Netanyahus Block noch die von Gadi Eisenkot geführte Opposition eine Mehrheit in der Knesset, sodass Israels Weg zu einer neuen Regierung ungewiss bleibt.

Israel steht nach der Wahl vom 27. Oktober vor einer politischen Pattsituation, da kein klarer Sieger hervorging. Netanyahus Block gewann 53 Sitze, der von Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot geführte Oppositionsblock 48 Sitze, und arabisch geführte Parteien kamen auf 19 Sitze – damit verfehlten alle Seiten deutlich die für eine Mehrheit in der 120 Sitze zählenden Knesset erforderlichen 61 Sitze.

Die zertifizierten Ergebnisse müssen Präsident Isaac Herzog bis zum 4. November vorgelegt werden, die neue Knesset soll am 10. November vereidigt werden. Herzog muss dann bis zum 11. November ein einziehendes Knesset-Mitglied mit der Regierungsbildung beauftragen und dabei denjenigen auswählen, dem er die besten Chancen zur Bildung einer Koalition zutraut. Der oder die Beauftragte hätte 28 Tage Zeit, mit einer möglichen Verlängerung um 14 Tage.

Herzog hat Politiker öffentlich aufgefordert, nach „kreativen Lösungen" zu suchen und einen zweiten Wahlgang zu vermeiden. Eisenkot und andere Oppositionsführer hatten zuvor eine Zusammenarbeit mit arabisch geführten Parteien ausgeschlossen, doch Ra'am-Chef Mansour Abbas signalisierte Bereitschaft, mit dem Oppositionsblock zusammenzuarbeiten, und Yousef Jabareen von der Vereinten Liste erklärte, seine Partei sei bereit, bei der Ablösung Netanyahus zu helfen. Auch ohne formellen Koalitionsbeitritt könnten arabisch geführte Parteien eine Oppositionsregierung von außen durch eine Vertrauensabstimmung unterstützen.

Gelingt es keinem Kandidaten, im gesamten Verhandlungsprozess eine Regierung zu bilden, würde die Knesset aufgelöst und innerhalb von 90 Tagen müssten Neuwahlen ausgerufen werden. Bis zur Bildung einer neuen Regierung bleibt Netanyahu geschäftsführender Ministerpräsident.

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