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Wissen & Technik · 1. November 2026 · sciencenews.org

NASA-Weltraumteleskop Swift verglüht nach gescheiterter Rettung

Von KI aus dem Bericht von sciencenews.org geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Das 2004 gestartete Neil-Gehrels-Swift-Observatorium der NASA, das seine zweijährige geplante Lebensdauer weit überschritten hat, wird nach einem gescheiterten Rettungsversuch in wenigen Tagen in der Erdatmosphäre verglühen.

Das Neil-Gehrels-Swift-Observatorium der NASA, das 2004 für eine zweijährige Mission gestartet wurde, wird voraussichtlich innerhalb weniger Tage in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen, nachdem es durch jahrzehntelangen atmosphärischen Widerstand unkontrolliert an Höhe verloren hat.

Eine Rettungsmission, die das Teleskop wieder auf eine stabile Höhe hätte anheben sollen, kam nicht zustande und besiegelte damit sein Schicksal.

Swift wurde gebaut, um Gammastrahlenausbrüche – die stärksten Explosionen im Universum – zu entdecken und schnell nachzubeobachten. Es trug drei Instrumente, die gleichzeitig Gammastrahlen-, Röntgen- sowie Ultraviolett- und sichtbares Licht abdeckten, eine Kombination, die Astrophysiker als einzigartig bezeichnen – weder davor noch danach gab es ein vergleichbares Observatorium.

In 22 Betriebsjahren beobachtete es den hellsten je registrierten Gammastrahlenausbruch (mit dem Spitznamen BOAT), lieferte 2017 bahnbrechende Daten zu Verschmelzungen von Neutronensternen und entdeckte Ausbrüche von Magnetaren.

Zudem war es Vorreiter für offenen Datenzugang in der Astronomie und inspirierte spätere Missionen, diesem Beispiel zu folgen.

Wissenschaftler warnen, dass kein derzeitiges oder geplantes Observatorium die einzigartige Kombination aus schneller Reaktionsfähigkeit und Mehrwellenlängen-Beobachtung von Swift vollständig ersetzen kann – eine erhebliche Lücke in der Fähigkeit der Menschheit, seltene, flüchtige kosmische Ereignisse zu erkennen und zu untersuchen.

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