Vera-Rubin-Observatorium entdeckt möglichen neuen Zwergplaneten jenseits von Pluto
Von KI aus dem Bericht von sciencenews.org geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Das Vera-C.-Rubin-Observatorium in Chile hat ein riesiges, sich langsam bewegendes Objekt namens 2026 ED138 entdeckt, das schätzungsweise bis zu 1.500 Kilometer groß ist und weit jenseits von Pluto kreist – möglicherweise die bedeutendste Entdeckung im Sonnensystem seit 19 Jahren.
Weniger als fünf Monate nach Beginn seiner zehnjährigen Himmelsdurchmusterung hat das Vera-C.-Rubin-Observatorium in Chile einen Kandidaten für einen Zwergplaneten mit der Bezeichnung 2026 ED138 identifiziert, der schätzungsweise zwischen 600 und 1.500 Kilometer im Durchmesser misst. Das Objekt umkreist die Sonne Milliarden Kilometer jenseits von Pluto und benötigt für eine vollständige Umlaufbahn 280 Jahre. Der Amateurastronom Sam Deen, der an der Bestätigung der Entdeckung beteiligt war, bezeichnete sie als „die größte Sache, die wir im gesamten Sonnensystem seit 19 Jahren gefunden haben“. Erstaunlicherweise hatte sich das Objekt jahrzehntelang unbemerkt verborgen: Nachdem Forscher es in aktuellen Rubin-Beobachtungen identifiziert hatten, verfolgten sie seine Position bis zu archivierten Aufnahmen des Palomar-Observatoriums aus dem Jahr 1954 zurück. Seine langsame Bewegung und seine Position vor dem dichten Sternenfeld der Milchstraße hatten es vor früheren Durchmusterungen verschleiert. Zu Halloween plante Deen, eine Okkultation zu beobachten – den Durchgang des Objekts vor einem weit entfernten Stern –, die präzise Details über seine Größe, Form und mögliche Monde oder Ringe liefern könnte. Gleichzeitig identifizierte das Observatorium neue Neptun-Trojaner, uralte eisige Körper, die sich die Umlaufbahn des Neptun teilen und als einige der ursprünglichen Bausteine des Sonnensystems gelten, was dazu beiträgt, ein seit langem bestehendes Ungleichgewicht zwischen den bekannten vorauslaufenden und nachlaufenden Trojaner-Populationen zu beheben.




