ESAs Raumsonde Hera steht kurz vor der Ankunft am Asteroiden Didymos
Von KI aus dem Bericht von earthsky.org geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Die ESA-Sonde Hera, die Folgemission zu NASAs DART-Einschlag im Jahr 2022, erreicht in wenigen Tagen das Doppelasteroidensystem Didymos, um die Folgen des ersten planetaren Abwehrtests der Menschheit zu untersuchen.
Die ESA-Raumsonde Hera, die im Oktober 2024 gestartet wurde, soll am 4. November 2026 beim Doppelasteroidensystem Didymos eintreffen – einen Monat früher als ursprünglich geplant, dank einer außergewöhnlich guten Antriebsleistung.
Am 1. November 2026 führte die Sonde die letzten Bremsmanöver durch, nachdem sie bereits am 18. Oktober aus nur 1.280 Kilometern Entfernung Aufnahmen gemacht hatte, auf denen sowohl Didymos (780 Meter Durchmesser) als auch sein kleinerer Begleiter Dimorphos (151 Meter Durchmesser) erstmals als zwei getrennte Objekte zu erkennen waren – das „First Light“ der Mission.
Heras Ziel ist eine detaillierte forensische Untersuchung des Einschlagkraters, den NASAs DART-Sonde hinterlassen hat. DART war 2022 absichtlich auf Dimorphos geprallt und hatte dessen Umlaufzeit um Didymos um 32 Minuten verkürzt – die erste bestätigte Veränderung der Bewegung eines Himmelskörpers durch menschliches Eingreifen.
Hera hat zwei koffergroße CubeSats an Bord – Milani, gebaut von italienischen Forschern, und Juventas, entwickelt in Luxemburg –, die unabhängig um die Asteroiden fliegen und dabei die Oberfläche spektral analysieren sowie das Innere mittels Radar durchleuchten sollen.
Die ESA bezeichnet die Mission als eine Art „Tatortuntersuchung“, die die physischen Auswirkungen kinetischer Einschlagkörper quantifizieren soll. Damit wird aus dem Machbarkeitsnachweis von DART konkretes Datenmaterial für die reale Planung der Abwehr künftiger bedrohlicher Asteroiden.
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