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Gesundheit · 27. Oktober 2026 · biopharmadive.com

Übergewichts-Medikamentenhersteller Corxel geht per SPAC-Deal über 377 Millionen Dollar an die Börse

Corxel Pharmaceuticals hat vereinbart, mit der SPAC Amanat Acquisition Corp in einem 377-Millionen-Dollar-Deal zu fusionieren, um seinen oralen GLP-1-Abnehmwirkstoff CX11 an die Nasdaq zu bringen – während der Markt für Adipositas-Medikamente weiter rasant wächst.

Corxel Pharmaceuticals, ein Biopharma-Unternehmen, das orale Behandlungen gegen Fettleibigkeit entwickelt, gab am 26./27. Oktober 2026 bekannt, dass es sich auf eine Fusion mit der Zweckgesellschaft (SPAC) Amanat Acquisition Corp (Nasdaq: AMAN) geeinigt habe. Die Transaktion wird auf rund 377 Millionen US-Dollar beziffert.

Der Deal umfasst etwa 75 Millionen US-Dollar aus dem Treuhandkonto von Amanat sowie rund 300 Millionen US-Dollar aus einer begleitenden PIPE-Finanzierung (Private Investment in Public Equity), die von großen Gesundheitsinvestoren wie RTW Investments, New Enterprise Associates, SR One, Mirae Asset Capital Life Science, HBM Healthcare Investments und RA Capital Management getragen wird.

Corxels wichtigster Wirkstoffkandidat, CX11, ist ein einmal täglich einzunehmender oraler GLP-1-Rezeptoragonist auf Basis eines kleinen Moleküls, der vom chinesischen Entwickler Vincentage Pharma lizenziert wurde. In einer US-Phase-2-Studie erreichte CX11 bis Woche 36 eine durchschnittliche Gewichtsreduktion von bis zu 11,5 Prozent, bei einer im Vergleich zu einigen Konkurrenzpräparaten günstigeren gastrointestinalen Verträglichkeit.

Internationale Phase-3-Tests sollen frühestens im ersten Quartal 2027 beginnen. Das fusionierte, börsennotierte Unternehmen wird unter einem neuen Namen und Tickersymbol am Nasdaq Capital Market gelistet; der Abschluss der Fusion wird vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre für die erste Hälfte des Jahres 2027 erwartet.

Der Deal spiegelt das enorme Investoreninteresse an der nächsten Generation oraler GLP-1-Medikamente wider, die injizierbare Marktführer wie Semaglutid und Tirzepatid mit einer bequemeren Tabletten-Option herausfordern sollen.

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