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New York · 22. Oktober 2026 · gothamist.com

NYPD beschlagnahmte Weihnachtsgeschenke und Habseligkeiten einer Mutter bei ihrer Verhaftung – sie bekam sie nie zurück

Eine Gothamist-Recherche zeigt, wie die NYPD beschlagnahmtes Eigentum systematisch nicht zurückgibt, selbst wenn Anklagen fallen gelassen werden – im Mittelpunkt steht eine Mutter, die die Weihnachtsgeschenke ihrer Kinder und 3.500 Dollar in bar nie zurückerhielt, die bei ihrer Verhaftung beschlagnahmt wurden.

Eine am 22. Oktober veröffentlichte Gothamist-Recherche beschreibt systematische Mängel im Verfahren der NYPD zur Beschlagnahmung und Rückgabe von Eigentum. Selbst wenn Anklagen fallen gelassen oder Akten versiegelt werden, ist es für New Yorker so gut wie unmöglich, Gegenstände zurückzubekommen, die bei ihrer Verhaftung beschlagnahmt wurden.

Im Zentrum des Berichts steht der Fall einer Mutter, deren Strafverfahren vollständig eingestellt und deren Akte versiegelt wurde. Dennoch gab die NYPD ihr nie die Weihnachtsgeschenke zurück, die sie für ihre Kinder bei sich trug, noch die rund 3.500 Dollar in bar, die ebenfalls bei ihrer Verhaftung beschlagnahmt wurden.

Eine Zivilklage, die den Bericht begleitet, argumentiert, dass die Behörde bürokratische Hürden schafft, die faktisch wie eine Beschlagnahmung ohne Verurteilung wirken und einkommensschwache sowie stark überwachte Gemeinschaften überproportional treffen.

Rechtsvertreter berichten, dass Betroffene sich durch verwirrende Formulare, lange Wartezeiten und unkooperatives Personal in den Büros der Property Clerk Division kämpfen müssen – viele geben völlig auf.

Kritiker vergleichen die Praxis mit der zivilrechtlichen Vermögenseinziehung (Civil Asset Forfeiture). Mitglieder des Stadtrats zeigten Interesse daran, Anhörungen zur Reform des Systems anzusetzen.

Die Geschichte fand breiten Widerhall als konkretes Beispiel für systemische Bedenken hinsichtlich der Rechenschaftspflicht der NYPD.

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