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Berlin · 5. November 2026 · berliner-zeitung.de

Vonovia stellt 90 Prozent weniger Wohnungen fertig – Mieten steigen trotzdem weiter

Von KI aus dem Bericht von berliner-zeitung.de geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.

Deutschlands größter Vermieter Vonovia hat in den ersten neun Monaten 2026 fast 90 Prozent weniger Wohnungen für den eigenen Bestand fertiggestellt als im Vergleichszeitraum 2024 – die Mieten im Vergleichsbestand stiegen trotzdem um 3,8 Prozent, vor allem wegen Mietspiegel-Anpassungen.

Vonovia, Deutschlands größtes Wohnimmobilienunternehmen, hat in den ersten neun Monaten 2026 rund 90 Prozent weniger Wohnungen für den eigenen Bestand fertiggestellt als im Vergleichszeitraum 2024. Das geht aus den am 4. November 2026 veröffentlichten Neunmonatszahlen hervor. Der Gesamtbestand des Konzerns – in Deutschland, Schweden und Österreich – umfasste Ende September 527.488 Einheiten, mehr als 12.000 weniger als Ende 2024. Vorstandschef Luka Mucic machte dafür die gestiegenen Finanzierungskosten verantwortlich. Zudem kündigte das Unternehmen an, neue Investitionen in energetische Sanierungen von Fremdwohnungen im Rahmen seines sogenannten Manage-to-Green-Geschäfts vorerst auszusetzen.

Trotz des schrumpfenden Bestands stiegen die Mieten im Vergleichsbestand von Vonovia im Schnitt um 3,8 Prozent. Haupttreiber waren örtliche Mietspiegel, die mit 2,3 Prozentpunkten – rund 60 Prozent des Gesamtanstiegs – zu Buche schlugen. Modernisierungen trugen weitere 1,2 Prozentpunkte bei, Neubauten nur 0,3 Prozentpunkte.

Im gesamten Portfolio lag die durchschnittliche monatliche Nettokaltmiete Ende September bei 8,57 Euro pro Quadratmeter. In Deutschland betrug der Durchschnitt 8,41 Euro pro Quadratmeter – ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr – was für eine 60-Quadratmeter-Wohnung etwa 505 Euro im Monat bedeutet.

Der Berliner Mieterverein warnt seit Langem davor, dass Mietspiegel-basierte Erhöhungen eine sich selbst verstärkende Spirale erzeugen: Akzeptierte Erhöhungen fließen in künftige Mietspiegel-Berechnungen ein und ermöglichen so weitere Anstiege – selbst dort, wo die ursprünglichen Erhöhungen unrechtmäßig waren.

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