Bank of Japan hält Leitzins bei 1,25 % – signalisiert Aufwärtsrisiken für die Inflation und weiteren Straffungskurs
Von KI aus dem Bericht von fxstreet.com geschrieben. Von keinem Menschen geprüft.
Die Bank of Japan hat ihren Leitzins auf der Oktober-Sitzung unverändert bei 1,25 % gelassen. Alle Ratsmitglieder waren sich einig, dass die zugrunde liegende Inflation inzwischen weitgehend mit dem 2-Prozent-Ziel übereinstimmt, doch Gouverneur Ueda vermied es, das Ziel als vollständig erreicht zu erklären.
Der geldpolitische Rat der Bank of Japan beschloss am Ende seiner zweitägigen Oktober-Sitzung, den kurzfristigen Leitzins bei 1,25 % zu belassen – eine Entscheidung, die den breiten Markterwartungen entsprach. Ratsmitglied Takata stimmte als einziger gegen den Beschluss.
Alle Ratsmitglieder stimmten darin überein, dass die zugrunde liegende Verbraucherpreisinflation inzwischen ein Niveau erreicht hat, das weitgehend mit dem 2-Prozent-Preisstabilitätsziel der Notenbank übereinstimmt. Gouverneur Kazuo Ueda betonte jedoch, es sei noch nicht an der Zeit, das Inflationsziel als vollständig erreicht zu erklären; die Inflation müsse sich nachhaltig und stabil um die 2-Prozent-Marke einpendeln, bevor diese Schlussfolgerung gezogen werden könne.
Ueda erklärte, die Notenbank werde den Leitzins weiter anheben und den Grad der geldpolitischen Lockerung anpassen, je nachdem, wie sich Wirtschaftsaktivität, Preise und finanzielle Rahmenbedingungen entwickelten; Zeitpunkt und Tempo künftiger Schritte würden sich danach richten, wie wahrscheinlich es sei, dass sich das grundlegende Wirtschafts- und Preisszenario bestätige. Der Rat hob Wechselkursbewegungen, die durch KI getriebene Nachfrage sowie Entwicklungen im Nahen Osten als Risiken hervor, die genau beobachtet werden müssten.
Anders als in der Vergangenheit, als Japan vor allem Abwärtsrisiken bei den Preisen im Blick hatte, warnte der Rat nun, dass ein Überschießen der Inflation über das 2-Prozent-Ziel hinaus eine echte Sorge darstelle; die Preisrisiken seien eher nach oben gerichtet. Zudem billigte der Rat Pläne, das Tempo der ETF-Verkäufe auf rund 860 Milliarden Yen pro Jahr zu beschleunigen. Der japanische Yen legte nach der Ankündigung leicht zu, das Paar USD/JPY notierte bei 157,40 und damit 0,20 % niedriger auf Tagesbasis.



