Verdi signalisiert mögliche Streiks bei Berlins BVG in Tarifverhandlungen 2027
Die Gewerkschaft Verdi hat zentrale Teile des Tarifvertrags für mehr als 16.500 Beschäftigte der BVG gekündigt und wird Anfang 2027 neue Lohnverhandlungen aufnehmen – Streiks schließt sie dabei ausdrücklich nicht aus.
Verdi hat zentrale Teile des Tarifvertrags gekündigt, der für die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gilt, und damit den Weg für eine neue Verhandlungsrunde frei gemacht, die Anfang 2027 beginnen soll. Die Kündigung betrifft mehr als 16.500 BVG-Beschäftigte.
Verdi-Gewerkschaftssekretär Serat Canyurt betonte, die Gewerkschaft gehe mit dem Ziel in die Verhandlungen, einen guten Abschluss zu erreichen – nicht, um zu streiken. Der 35-Jährige machte deutlich, dass Warnstreiks nur das letzte Mittel seien, sollten die Gespräche scheitern. Ausschließen wollte er sie jedoch nicht.
In der vorangegangenen Verhandlungsrunde Anfang dieses Jahres hatte Verdi bereits zweimal zu Warnstreiks bei der BVG aufgerufen.
Im Mittelpunkt der kommenden Gespräche werden zwei zentrale Themen stehen: die Höhe der Löhne und die wöchentliche Arbeitszeit.
Berliner Pendler, die während der letzten Auseinandersetzungen Einschränkungen im Nahverkehr erlebten, dürften die Entwicklung aufmerksam verfolgen – die Verhandlungen sollen Anfang 2027 beginnen.
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